Lange Wartezeiten auf Rettung: ÖRK reagiert

Innsbruck – „Diesem Beitrag ist grundsätzlich nichts hinzuzufügen“, reagiert Fritz Eller, Pressesprecher des Rettungsdienstes des Roten Kreu...

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(Symbolfoto)
© TT/Murauer

Innsbruck –„Diesem Beitrag ist grundsätzlich nichts hinzuzufügen“, reagiert Fritz Eller, Pressesprecher des Rettungsdienstes des Roten Kreuzes in Tirol, auf die TT-Berichterstattung über lange Wartezeiten auf die Rettung, „allein fehlt der Newswert. Denn dass Rettungsdienst und Notarzt in peripheren Regionen später eintreffen als mitten in der Landeshauptstadt, ist zwar nicht optimal, aber auch kein neues oder gar typisches Tiroler Phänomen.“

Das vorgegebene Ziel für den Rettungsdienst in Tirol sei, in 90 % aller Notfälle tirolweit innerhalb von 15 Minuten professionelle Hilfe durch Notarzt und/oder Rettungsdienst zu leisten. „Diese Vorgaben müssen erfüllt werden und damit ist die Versorgung in Tirol trotz seiner schwierigen Topografie im Topbereich in ganz Europa – eine Spitzenleistung von Tausenden freiwilligen und beruflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“

Trotzdem ist diese exakte Auswertung der Leitstelle für alle Systempartner sehr positiv und interessant. „Anhand dieser Zahlen können nun durchaus Optimierungsvorschläge ausgearbeitet werden, die es aber auch zu finanzieren gilt. Überraschend ist für uns nur, dass Medienvertreter diese genaue Auflistung noch vor den eigentlichen Beteiligten in den Händen halten.“ (TT)

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