Europas Leitbörsen im Frühhandel erholt

Frankfurt am Main (APA) - Die Leitbörsen in Europa zeigten sich am Vormittag im Frühhandel erholt nach dem Rückschlägen vom Donnerstag. Der ...

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Frankfurt am Main (APA) - Die Leitbörsen in Europa zeigten sich am Vormittag im Frühhandel erholt nach dem Rückschlägen vom Donnerstag. Der Euro-Stoxx-50 stand gegen 10.30 Uhr mit plus 0,58 Prozent oder 17,92 Punkte bei 3.124,34 Einheiten. In London zeigte sich der FT-SE-100 mit plus 0,61 Prozent oder 39,31 Punkten auf 6.485,70 Einheiten. Die Börse in Frankfurt ist aufgrund eines Feiertags geschlossen.

Für nur wenig Bewegung sorgten die Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone. Nach Zahlen des Forschungsinstituts Markit fiel die Unternehmensstimmung im September noch schlechter aus als ursprünglich gedacht. Im Monatsvergleich sank der Einkaufsmanagerindex um 0,5 Punkte auf 52,0 Zähler. In einer ersten Schätzung war noch ein Wert von 52,3 Punkten ermittelt worden.

Im weiteren Verlauf steht der offizielle US-Arbeitsmarktbericht für September im Fokus. Schon am Mittwoch zeigte der Bericht des privaten Arbeitsmarktdienstleisters ADP einen höheren Stellenaufbau als erwartet. Diese Daten gelten als wichtiger Hinweis für die heute zur Veröffentlichung anstehenden Zahlen.

Bei den Einzelwerten standen Iliad mit minus 1,86 Prozent im Fokus. Der französische Internet- und Telefonkonzern will Kreisen zufolge sein Angebot für die US-Mobilfunktochter der Deutschen Telekom erweitern. Das Unternehmen um den Milliardär Xavier Niel wolle nun ein Gebot für einen größeren Teil von T-Mobile vorlegen, berichtete Bloomberg am Donnerstagabend. Der Preis je Aktie soll demnach aber weiter bei 33 US-Dollar je Papier liegen. Telekom-Chef Tim Höttges hatte das bestehende Angebot der Franzosen, das für 56,6 Prozent der Anteile gilt, als zu niedrig abgewiesen.

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Airbus standen 1,24 Prozent im Plus. Wegen des Verdachts auf Insider-Handel müssen sich aktive und ehemalige Airbus-Manager sowie die Konzerne Daimler und Lagardère von Freitag an vor Gericht verantworten. Konkret will das Gericht in Paris herausfinden, was die insgesamt sieben Manager bei der Veräußerung von Aktien 2006 über technische Probleme des A380 wussten. Diese waren Ursache für eine um Monate verzögerte Auslieferung des Riesen-Jumbos.

Titel von UBS verloren 1,90 Prozent. Die Großbank muss in Frankreich einem Pressebericht zufolge eine sehr hohe Geldstrafe bezahlen. Wie die Westschweizer Tageszeitung „Le Temps“ berichtet, droht der größten Schweizer Bank in Frankreich eine Strafe von bis zu fünf Milliarden Euro im Falle einer Verurteilung wegen Geldwäscherei und Steuerbetrug.

In London notierten die Aktien von Easyjet mit 5,47 Prozent im Plus. Der britische Billigflieger rechnet mit einem Gewinnsprung von mindestens einem Fünftel. Der Vorsteuergewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr bis Ende September werde bei 575 bis 580 Millionen britischen Pfund liegen, teilte die Fluggesellschaft mit. Im Juli hatte Easyjet noch einen etwas geringeren Gewinnzuwachs erwartet.

~ ISIN EU0009658145 ~ APA146 2014-10-03/10:46


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