FI für Pendelbahn-Aus, neue Trasse wird geprüft

Innsbruck – Eine Kombi-Bahn, bestehend aus Gondeln und Sesseln, von der Römerstraße aus hinauf zum Patscherkofel. Wie die TT bereits vor Woc...

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Innsbruck –Eine Kombi-Bahn, bestehend aus Gondeln und Sesseln, von der Römerstraße aus hinauf zum Patscherkofel. Wie die TT bereits vor Wochen exklusiv berichtete, wurde diese Variante für die Zukunft des Innsbrucker Hausbergs nach Unterzeichnung der Kaufverträge mit den Schröcksnadels rathausintern zur Debatte gestellt.

Am Rande ihrer zweitägigen Budgetklausur bekannte sich gestern nun die Bürgermeisterliste „Für Innsbruck“ erstmals offiziell zu dieser Variante. „Wir sind nach intensiven Beratungen zu dem Ergebnis gekommen, dass die Verlegung und der Neubau der Patscherkofelbahn an der Römerstraße eine enorme Qualitätsverbesserung bringen wird“, sagte BM Christine Oppitz-Plörer. Der gesamte FI-Klub sprach sich deshalb gestern klar für die „Variante Römerstraße“ aus. Selbige werde man daher auch in dem eigens zur weiteren Zukunft der Kofelbahnen eingerichteten Beirat vertreten, hieß es. Neben komforttechnischen Vorteilen und einer langfristigen Sicherung des Olympiabergs als Winter- und Sommerziel würden auch wirtschaftliche und finanzielle Aspekte für eine Kombi-Bahn sprechen.

Noch vor Monaten war der Erhalt der Pendelbahn (sei es in einer sanierten oder einer Neubau-Form) das dezidierte Credo einer satten Mehrheit im Gemeinderat. Mit der Festlegung der FI-Fraktion dürften nun die Weichen völlig neu gestellt werden. Die Folgen wären massiv: Die alte Pendelbahn würde samt Talstation in Igls aufgelassen. Ergo hätte auch der Olympiaexpress-Sessellift an der Römerstraße ein klares Ablaufdatum. Der Vorteil läge aber in einem Umstieg von einem Zwei- auf ein Einspartensystem. Zentral aber offen ist die Frage der Verfügbarkeit einer neuen Trasse und jene einer politischen Mehrheit dafür. (mami)


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