Tirol behält bei Bonität seine Top-Noten

Die US-Ratingagentur Standard & Poor’s bestätigt das zweitbeste Rating AA+ für Tirol. Gelobt werden geringe Schulden, Budget-Leistung und Liquidität.

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Innsbruck –Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) hat der Kreditwürdigkeit des Bundeslandes Tirol am Freitag erneut sehr gute Noten gegeben. Laut dem Land Tirol behielt S&P die zweitbeste Note AA+ für langfristige Verbindlichkeiten ebenso bei wie die Note A-1+ für kurzfristige Schulden. Die Ratingagentur habe auch den Ausblick für Tirol stabil gehalten, teilte das Land mit. Es wird also keine Verschlechterung der Lage im Land erwartet.

Gründe für die erneut gute Benotung seien laut S&P eine „außerordentlich gute Liquidität“ sowie die Ansicht, dass Tirol seine „exzellente Budgetperformance“ fortsetzen werde, teilte Landeshauptmann Günther Platter mit. Auch die geringe Schuldenlast werde von der Rating­agentur belohnt. S&P hatte Tirols gute Noten zuletzt im April des Jahres bestätigt.

Platter erklärte am Freitag: „Für mich als Finanzreferent ist das Rating von Standard & Poor’s eine schöne Bestätigung für unsere solide Budgetpolitik, gleichzeitig aber auch Auftrag, in dieser Richtung bei den bevorstehenden Budgetverhandlungen weiterzuarbeiten.“ Ein ordentlicher Haushalt mit geringen Schulden bringe jedem Tiroler etwas, meinte der Landeshauptmann. „Denn dadurch brauchen wir weniger Geld für den Zinsendienst und haben mehr Spielraum, um in wichtige Bereiche wie Bildung, Forschung und Wissenschaft zu investieren.“ Der Schuldenstand Tirols beläuft sich laut Platter derzeit auf 280 Millionen Euro. (wer)

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