EU - Einzelhandel im August gegenüber Juli um 1,4 Prozent gestiegen

Brüssel (APA) - Der Einzelhandel hat sich im August sowohl in der EU als auch in der Eurozone wieder deutlich erholt. In der EU wurde ein Um...

  • Artikel
  • Diskussion

Brüssel (APA) - Der Einzelhandel hat sich im August sowohl in der EU als auch in der Eurozone wieder deutlich erholt. In der EU wurde ein Umsatzplus von 1,4 Prozent gegenüber dem Vormonat registriert, in der Eurozone ein Anstieg von 1,2 Prozent. In beiden Gebieten hatte es im Juli noch einen Rückgang von je 0,4 Prozent gegeben. Österreichs Einzelhandel wuchs im August laut Eurostat vom Freitag um 0,9 Prozent.

Im Juli hatte Österreich noch mit einem Minus von 1,5 Prozent den stärksten Rückgang unter den 28 EU-Staaten hinnehmen müssen. Im Jahresabstand - August 2014 im Vergleich zu August 2013 - lag Österreich mit einem Plus von nur 0,3 Prozent an letzter Stelle der Länder, für die Daten vorliegen. Spitzenreiter war Luxemburg mit einem Zuwachs von 12,5 Prozent.

An der Spitze des Wachstums im August gegenüber dem Vormonat Juli standen Deutschland und Luxemburg mit einem Anstieg von je 2,5 Prozent. Dahinter folgten Portugal und Schweden (je plus 2,3 Prozent), Polen (plus 2,2 Prozent), Großbritannien (plus 1,8 Prozent), Dänemark und Slowenien (je plus 1,3 Prozent), Malta (plus 1,2 Prozent), Spanien und Frankreich (je plus 1,0 Prozent), ÖSTERREICH (plus 0,9 Prozent), Finnland (plus 0,7 Prozent), Belgien (plus 0,6 Prozent), Bulgarien (plus 0,4 Prozent) sowie Ungarn (plus 0,2 Prozent).

Die stärksten Rückgänge registrierten Rumänien und die Slowakei (je minus 0,6 Prozent), vor Lettland (minus 0,2 Prozent), Estland, Irland und Litauen (je minus 0,1 Prozent).

150 x Jahres-Vignette 2022 zu gewinnen

TT-ePaper gratis ausprobieren, der Gratiszeitraum endet nach 4 Wochen automatisch.

Keine Daten lagen aus Tschechien, Griechenland, Kroatien, Italien, Zypern und Niederlande vor.

Im Jahresvergleich (August 2014 gegenüber August 2013) verzeichnete die EU einen Anstieg des Einzelhandelsvolumens um 2,5 Prozent, die Eurozone kam auf ein Plus von 1,9 Prozent. Dabei lag Luxemburg mit einem Plus von 12,5 Prozent an der Spitze, gefolgt von Estland (plus 6,7 Prozent) und Großbritannien (plus 5,6 Prozent). Österreich hingegen war mit einem Plus von nur 0,3 Prozent am schwächsten.


Kommentieren