Sexy Jungbauern präsentieren sich im Kalender 2015 „hautnah“

Der Jungbauernkalender in der Männer- und Frauenedition wurde am Donnerstag in Wien präsentiert. Auch zwei junge Landwirte aus Tirol zieren je ein Kalenderblatt.

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Wien – Durchtrainierte Körper und verführerische Blicke – die Motive des Jungbauernkalenders 2015 sind „hautnah und natürlich“. Donnerstagabend präsentierten 25 Jungbäuerinnen und -bauern den druckfrischen Kult-Kalender in Wien.

Verkaufsstelle

Bestellmöglichkeit unter www.jungbauernkalender.at

Preis: 28 Euro pro Stück

Auch zwei Tiroler wurden dafür von Fotografin Julia Spicker in Szene gesetzt. Der 24-jährige Landmaschinen-Techniker Andreas aus dem Bezirk Kufstein schmückt das Jänner-Blatt. Er unterstützt seine Eltern täglich im Betrieb und kümmert sich im Sommer um die Ernte am Feld bzw. im Winter um die Holzarbeit. Bei Holzarbeiten entstand auch sein Foto für den Kalender.

25 Jungbäuerinnen und Jungbauern abgelichtet

Das Jahr im Jungbauernkalender der Männer beginnt mit einem Tiroler und endet auch mit einem. Mathias aus Innsbruck ist im kommenden Jahr das Dezember-Motiv. Der 23-Jährige bringt sein Wissen vor allem im Bereich Buchhaltung und IT im landwirtschaftlichen Betrieb seiner Eltern ein. Auch im Kuhstall hilft er zuhause mit, wie sein Bild zeigt.

Der Kalender mit den Jungbäuerinnen zeigt gleich 13 junge Landwirtinnen, allesamt aus der Steiermark, aus Nieder- und Oberösterreich. Im Jänner macht das Schwesternduo Damaris und Natalie aus der Steiermark den Anfang. Fotografin Spicker hat die jungen Frauen naturverbunden, verträumt, aber vor allem selbstbewusst in Szene gesetzt.

„Heuer wollten wir die Landwirtschaft ganz nahe an der Wirklichkeit zeigen und damit das Bild in den Medien und den Köpfen der Menschen sanft verändern. Heutzutage Bäuerin und Bauer zu sein heißt vor allem, viel Verantwortung zu tragen“, betonte Stefan Kast, Bundesobmann der Österreichischen Jungbauern, bei der Präsentation in Wien.

„Der Kalender zeigt uns, wie wir gesehen werden wollen“

Österreichs Landwirtschaft sichert 530.000 Arbeitsplätze. Die Junglandwirte seien besser ausgebildet als je zuvor, erklärte der Generalsekretär der Jungbauernschaft, David Süß, damit könne man eine „moderne, lebendige und konkurrenzfähige Landwirtschaft betreiben“. Kast wünschte sich, dass das Bauerntum nicht durch Klischeebilder, wie romantische Almidyllen und sprechende Fernseh-Ferkel, in ein „Retro-Eck“ geschoben werde. „Wir sind aber fortschrittliche Unternehmer, die ihre Betriebe konsumentenorientiert führen. Unser Kalender zeigt wie wir sind und wie wir gesehen werden wollen“, sagte Kast.

Den Jungbauernkalender in der Girls-Edition gibt es bereits seit dem Jahr 2001. Damals hatte er eine Auflage von 2000 Stück und war innerhalb von drei tagen ausverkauft. Ein Jahr darauf gab die Jungbauernschaft 5000 Stück des Frauen-Kalenders heraus und ließ eine Männer-Edition mit 2000 Kalendern drucken. Im Jahr 2006 verwirklichte auch die bayerische Jungabuernschaft einen Kalender und feierte ähnliche Erfolge wie ihr österreichisches Vorbild.

Der Jungbauernkalender zeigt die schönen und sinnlichen Seiten des Landlebens und der bäuerlichen Arbeit. Die Jungbauernschaft will mit den Kalendern mit dem „biederen und konservativen Image der Landwirtschaft brechen und spiegeltdas neue Selbstbewusstsein der Bäuerinnen und Bauern wider“. Die beiden österreichischen Editionen wie der bayerische Kalender werden mittlerweile auch nach Norwegen, Italien, Luxemburg sowie in die USAnach Kanada, Russland und in die Schweiz verkauft. (saku)

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Andreas aus dem Bezirks Kufstein kann sich mit seinen 24 Jahren kein anderes Leben als in der Landwirtschaft vorstellen.

Andreas aus dem Bezirks Kufstein kann sich mit seinen 24 Jahren kein anderes Leben als in der Landwirtschaft vorstellen.

© Jungbauernkalender 2015

Die Schwestern Damaris und Natalie (22 & 21) aus dem Bezirk Murau.

Die Schwestern Damaris und Natalie (22 & 21) aus dem Bezirk Murau.

© Jungbauernkalender 2015

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