Bundesheer - Wenig Begeisterung bei der Opposition

Wien (APA) - Die Oppositionsparteien kommentieren die Bundesheer-Sparpläne überwiegend ablehnend. Die FPÖ sieht ein Bundesheer-Begräbnis, da...

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Wien (APA) - Die Oppositionsparteien kommentieren die Bundesheer-Sparpläne überwiegend ablehnend. Die FPÖ sieht ein Bundesheer-Begräbnis, das Team Stronach ortet „Sparen am falschen Platz“. Die NEOS können den Maßnahmen auch Positives abgewinnen, vermissen aber echte Reformen.

FPÖ-Wehrsprecher Mario Kunasek warnte vor dem „Verlust der Kern-Fähigkeiten und -Kompetenzen des Heeres“: „Aus Geldmangel das Heer nur ‚klein und ineffektiv‘ und gemessen an den noch immer verbleibenden Kosten auch ‚ineffizient‘ zu machen, ist keine Reform“, kritisierte er das „Begräbnis erster Klasse“, das der Minister fürs Heer vorbereite.

Nach Ansicht von Georg Vetter, Verteidigungssprecher des Team Stronach, wurdem am Freitag „phantasielose Budgetkürzungen“ präsentiert, die „bedenkliche Ergebnisse“ zeitigen würde. Die Regierung gehe nach dem Motto „Sparen am falschen Platz“ vor, meinte Christoph Vavrik für die NEOS: Klugs Strukturpaket gehe „in die richtige Richtung“, greife aber zu kurz. Es brauche „endlich Maßnahmen im Bereich des Besoldungsrechts, des Dienstrechts und vor allem der Verwaltung“.

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