Bundesheer - Militärkommando OÖ will sich erst am Montag äußern

Hörsching/Linz/Freistadt (APA) - Das Militärkommando Oberösterreich will sich erst am Montag zu den Kasernenschließungen äußern - dann dafür...

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Hörsching/Linz/Freistadt (APA) - Das Militärkommando Oberösterreich will sich erst am Montag zu den Kasernenschließungen äußern - dann dafür ausführlich in einer Pressekonferenz. Im Bundesland sollen drei Standorte wegfallen: die Tilly-Kaserne Freistadt sowie die Garnisonstraße und die Hiller-Kaserne in Linz.

Das Militärkommando wies in der Einladung zur Pressekonferenz darauf hin, dass die Anzahl der Verbände und die Militärmusik erhalten bleiben, die Miliz durch die Aufstellung einer weiteren Jägerkompanie gestärkt und die Funktionalität des Heereslogistikzentrums in Wels gestärkt werde. Das Panzerbataillon 14 in Wels werde das einzige in Österreich sein.

Nach der Schließung der Kaserne in Freistadt werde die dortigen Lehrkompanie nach Hörsching übersiedeln. Das Amtsgebäude in der Linzer Garnisonstraße soll verkauft werden, die Verlegung der dort angesiedelten Stellungskommission ebenfalls nach Hörsching werde geprüft, hieß es. Der Personalstande bei den Kommanden solle um 15 Prozent reduziert werden.

Landes-Militärkommandant Kurt Raffetseder hatte bereits im Frühling beim Streitkräfteführungskommando die Schließung der Tilly-Kaserne in Freistadt selbst vorgeschlagen. Die Infrastrukturausgaben für den Standort, wo inklusive Zivilisten 46 Personen beschäftigt sind, bezifferte er damals mit „plus/minus 250.000 Euro“ pro Jahr plus zusätzliche Aufwendungen, wenn bauliche Maßnahmen nötig sind.


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