Bundesheer - Schließung des Militärgymnasiums „nicht akzeptabel“

Wiener Neustadt/Wien (APA) - Für Wiener Neustadts Bürgermeister Bernhard Müller (SPÖ) ist die Schließung des Militärrealgymnasiums (MilRG) „...

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Wiener Neustadt/Wien (APA) - Für Wiener Neustadts Bürgermeister Bernhard Müller (SPÖ) ist die Schließung des Militärrealgymnasiums (MilRG) „nicht akzeptabel“. Der Schritt komme einer bildungspolitischen Kapitulation gleich. Die Stadt halte ihr Hilfsangebot aufrecht.

Er werde in den nächsten Tagen gemeinsam mit Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) einen Termin mit Verteidigungsminister Gerald Klug (SPÖ) vereinbaren, unterstrich Müller in einer Aussendung. Dabei wolle er die Frage der Schließung des Militärrealgymnasiums diskutieren und auch persönlich ein Hilfsangebot unterbreiten. „Ziel muss es sein, diese wichtige Bildungseinrichtung noch zumindest für vier Jahre zu retten, damit alle der aktuell 188 Schülerinnen und Schüler maturieren können.“

Er gehe davon aus, dass Klug „nicht alle Fakten hat. Für mich wäre es absurd, in Zeiten wie diesen eine Schule dieses Formats zu schließen“, so Müller weiter.

Der Bürgermeister will dem Wiener Neustädter Gemeinderat im Oktober vorschlagen, einen Beschluss herbeizuführen, mit dem der Betrieb des Militärrealgymnasiums an der Theresianischen Militärakademie noch für zumindest vier Jahre sichergestellt werden kann. Konkret strebt er eine temporäre, gedeckelte Abgangsbedeckung an, die bis 2018 gelten soll.


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