OeBS - Sieben Schuld- und zwei Freisprüche

Wien (APA) - Mit sieben Schuld- und zwei Freisprüchen ist heute, Freitag, nach 20 Verhandlungstagen am Straflandesgericht Wien der Schmierge...

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Wien (APA) - Mit sieben Schuld- und zwei Freisprüchen ist heute, Freitag, nach 20 Verhandlungstagen am Straflandesgericht Wien der Schmiergeldprozess um die Nationalbank-Tochter OeBS in erster Instanz zu Ende gegangen. Die angeklagten Ex-OeBS-Geschäftsführer Michael Wolf, Johannes Miller und Kurt Meyer und weitere vier Angeklagte wurden zu Freiheitsstrafen verurteilt.

Ex-OeNB-Vize Wolfgang Duchatczek sowie ein weiterer angeklagter ehemaliger Mitarbeiter der OeBS wurden dagegen freigesprochen.

Ebenfalls zu Freiheitsstrafen verurteilt wurden die beiden mitangeklagten Rechtsanwälte, ein weiterer OeBS-Manager und eine ehemalige Vertriebsmitarbeiterin der OeBS, die die angeklagten Geschäfte eingefädelt hatte.

Im Mittelpunkt des Prozesses stand die Aufarbeitung der Schmiergeldaffäre rund um die Oesterreichische Banknoten- und Sicherheitsdruck GmbH (OeBS). Staatsanwalt Volkert warf den Angeklagten vor, von 2005 bis 2011 Zentralbanken von Aserbaidschan und Syrien Schmiergeld gezahlt zu haben, um zu Druckaufträgen zu kommen.

~ WEB http://www.oenb.at/ ~ APA511 2014-10-03/18:17


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