Plastik von Giacometti soll 100 Millionen Dollar bringen

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~ --------------------------------------------------------------------- KORREKTUR-HINWEIS In APA465 vom 03.10.2014 muss es im zweiten Satz des zweiten Absatzes richtig heißen: „...aufgestellt 2010 bei Sotheby‘s.“ (nicht: Christie‘s) --------------------------------------------------------------------- ~ New York (APA/dpa) - Mit der Versteigerung einer Plastik des Künstlers Alberto Giacometti will Sotheby‘s einen Auktionsrekord für Skulpturen aufstellen. „Chariot“, eine 1952 beendete Arbeit des Schweizers, soll bei der Versteigerung im November 100 Millionen Dollar (80 Millionen Euro) bringen, teilte das Auktionshaus am Freitag mit.

Derzeit liegt der Rekord für Skulpturen bei etwa 104 Millionen Dollar. Auch das ist ein Giacometti, aufgestellt 2010 bei Sotheby‘s. Damals hatte die Commerzbank „L‘Homme qui marche I“ verkauft, den sie zuvor zusammen mit der Dresdner Bank erworben hatte.

Giacometti, 1901 in Graubünden geboren, gehört zu den wichtigsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Seine Skulpturen zeichnen sich durch eine extrem dünne Linienführung aus. „Chariot“ zeigt die Figurine einer Göttin, die auf einem langen Stab auf der Achse zweier Räder steht. Giacometti, er starb 1966 in Chur, hatte mehrere dieser „Streitwagen gemacht“, doch nur zwei sind Sotheby‘s zufolge in privater Hand. Der jetzt angebotene war vier Jahrzehnte in einer privaten Sammlung.


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