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Für den SPÖ-Chef hat der Landtagsklub Luft nach oben

SPÖ-Chef Ingo Mayr hat die ersten 100 Tage hinter sich. Von einem Fehlstart will er nichts wissen, vom Parteirat fühlt er sich nicht entmachtet.

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Von Peter Nindler

Innsbruck –100 Tage nach seiner Wahl zum Tiroler SPÖ-Vorsitzenden mit 90,7 Prozent ist Ingo Mayr überzeugt, dass er heute dieses Ergebnis noch übertreffen würde. Warum? „Weil die Mitglieder in der Partei merken, dass sie wieder mitreden können und wichtige Entscheidungen nicht von wenigen Funktionären getroffen werden“, sagt Mayr im Gespräch mit der Tiroler Tageszeitung. Der Roppener Bürgermeister spielt auf den Landesparteirat an, der sich Anfang September gegen die umstrittene Seilbahnverbindung über die Kalkkögel ausgesprochen hat. Offen gibt der neue SPÖ-Chef zu, dass er in den vergangenen Wochen vor allem nach innen gearbeitet hat, „weil es ja um die Umsetzung eines Reformpapiers geht“. Von einem Fehlstart will Mayr nichts wissen, vielmehr versuche er einen neuen Politikstil zu vermitteln. „Denn so richtig erfolgreich war die Tiroler SPÖ in den vergangenen zwei Jahrzehnten nicht.“


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