Panscherei-Vorwurf gegen ungarisches Wein-Handelshaus Tokaj

Budapest (APA) - Dem ungarischen staatlichen Wein-Handelshaus Tokaj wir Panscherei vorgeworfen. Es sollen nicht nur Jahrgänge, sondern auch ...

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Budapest (APA) - Dem ungarischen staatlichen Wein-Handelshaus Tokaj wir Panscherei vorgeworfen. Es sollen nicht nur Jahrgänge, sondern auch Weinsorten vermischt worden sein. Nach Medienberichten ist das Panschen des berühmten Tokajer zur „Tagesroutine“ geworden.

Laut einer Untersuchung unabhängiger Experten wird der Wert des gepanschten Weines auf 1,5 Milliarden Forint geschätzt, der nun nicht unter den Namen Tokajer in die Geschäfte gelangen darf. Der Anstoß zur Untersuchung war ein Rechtsstreit mit einem Importeur aus den USA. Dieser hatte eine Lieferung aus Tokaj als „unverkäuflich“ beanstandet. Daraufhin ordnete die Leitung des Handelshauses eine Untersuchung sowie Auslieferungsstopp für alle vor 2013 gekelterten Weine an.


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