Auch Vermögensverwalter Fidelity von Hackern angegriffen - „FT“

Boston (Massachusetts) (APA/Reuters) - Der Vermögensverwalter Fidelity Investments ist einem Zeitungsbericht zufolge von denselben Hackern a...

Boston (Massachusetts) (APA/Reuters) - Der Vermögensverwalter Fidelity Investments ist einem Zeitungsbericht zufolge von denselben Hackern angegriffen worden, die bei der US-Großbank JP Morgan Chase Millionen Daten erbeutet haben sollen. Es gebe jedoch keine Hinweise darauf, dass Fidelity-Kundendaten gestohlen worden seien, berichtete die „Financial Times“ am Donnerstag.

Dies erklärte auch ein Fidelity-Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters. Die Taten seien von Russland aus verübt worden, berichtete die Zeitung unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Insgesamt hätten die Hacker 13 Finanzinstitute angegriffen, aber nicht bei allen seien die Sicherheitsbarrieren überwunden worden. Der US-Geheimdienst und die Bundespolizei FBI leiteten die Ermittlungen.

Vor einer Woche hatte die größte US-Bank JPMorgan eingeräumt, bei dem Hackerangriff seien persönliche Daten von 76 Millionen Haushalten gestohlen worden. Der Angriff ist einer der bisher größten Hackerattacken überhaupt.


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