Jüdische Erbengemeinschaft bekommt Zeichnungen zurück

Stuttgart (APA/dpa) - Die Erbengemeinschaft des früheren jüdischen Eigentümers Michael Berolzheimer hat drei Zeichnungen aus der Staatsgaler...

Stuttgart (APA/dpa) - Die Erbengemeinschaft des früheren jüdischen Eigentümers Michael Berolzheimer hat drei Zeichnungen aus der Staatsgalerie Stuttgart erhalten. Der Südwestrundfunk und das Land Baden-Württemberg hätten die Gemälde den in den USA lebenden Erben am Mittwoch zurückgegeben, hieß es in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Nachforschungen der Staatsgalerie mit dem Holocaust Claims Processing Office (HCPO) aus den USA hatten ergeben, dass das NS-Regime Berolzheimer (1866-1942) die Zeichnungen „verfolgungsbedingt entzogen“ hatte. Das HCPO hilft jüdischen Nachfahren dabei, gestohlene oder zwangsverkaufte Kunstwerke aus der Zeit des Nationalsozialismus zurückzubekommen.

Seit 1998 hat sich Deutschland dazu verpflichtet, verfolgungsbedingt entzogene Kulturgüter an jüdische Erben zurückzugeben.

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