Zeitumstellung: ÖBB-Züge stehen am Sonntag eine Stunde lang still
In der Nacht zum Sonntag werden die Uhren um 3 Uhr um eine Stunde auf 2 Uhr zurückgestellt. Was bedeutet diese Zeitumstellung für den Bahnbetrieb? Nachtzüge halten an einem geeigneten Bahnhof entlang der Reisestrecke, um dann in der neuen Fahrplanzeit erneut die Fahrt aufzunehmen.
Wien, Innsbruck - Die Zeitumstellung wird am Sonntag für eine Stunde lang den Bahnverkehr zum Stehen bringen. Um Punkt 3.00 Uhr bleiben sämtliche Uhren im ÖBB-Netz für 60 Minuten lang stehen. Bei der Umstellung von Sommer- auf Winterzeit sind insgesamt elf Personenfernverkehrszüge unterwegs. Die Züge warten in so genannten Wartebahnhöfen – und damit nicht auf der freien Strecke – die Stunde ab, um dann erneut die Fahrt aufzunehmen.
Der Kunde müsse sich an eine veröffentlichte Abfahrtszeit bei den Haltebahnhöfen orientieren können und deshalb sei ein früheres abfahren nicht möglich. Somit sei gesichert dass, das Ziel zu der im Fahrplan vorgesehenen Zeit erreicht wird.
„Für Reisende in diesen Nachtzügen bringt dies einen besonderen Vorteil: Sie kommen in diesem Fall in den Genuss einer weiteren Stunde Schlaf“, hieß es in einer Aussendung der ÖBB. Österreichweit haben die ÖBB 3.700 Uhren im Einsatz, davon 390 in Tirol. Sie werden von rund 650 Zentralen über ausgesendete Impulse gesteuert.
Alle diese Uhren bleiben für die Zeitumstellung um 3.00 Uhr stehen. Dann erhalten sie eine Stunde lang keine weiteren Impulse - somit bleibt die Zeit für eine Stunde stehen. Danach erfolgt wieder die sekundengenaue Uhrensteuerung und die Zeiger laufen weiter. (TT.com)
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