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Immobilieninvests im dritten Quartal fast um die Hälfte gestiegen

Wien (APA) - Die Immobilieninvestments boomen: Der österreichische Markt ist im dritten Quartal mit 770 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahresqua...

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Wien (APA) - Die Immobilieninvestments boomen: Der österreichische Markt ist im dritten Quartal mit 770 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahresquartal um rund 48 Prozent gewachsen. Damit wurden von Jänner bis September 2,1 Mrd. Euro investiert. Bis Ende des Jahres erwartet der internationale Immobiliendienstleister CBRE ein Rekordjahr mit rund 2,9 Mrd. Euro an Immobilieninvestments.

Beim gesamteuropäischen Investmentmarkt gab es im dritten Quartal 2014 ein Plus von 27 Prozent, teilte CBRE am Montag in einer Aussendung mit. Die Kernmärkte Deutschland (+30 Prozent) und Großbritannien (+24 Prozent) lagen im Europa-Trend. Dagegen haben sich von niedrigem Niveau startend die Investments in Spanien (rund +174 Prozent) und Irland (rund +240 Prozent) vervielfacht.

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Die CEE-Region hat sich sehr unterschiedlich entwickelt: Während im bisher attraktiven Markt Polen die Investments um rund 74 Prozent einbrachen, konnte Tschechien ein Plus von 104 Prozent erreichen. In der restlichen CEE-Region war es ähnlich wie in Tschechien, wo die Investments im dritten Quartal um rund 144 Prozent höher waren als im Vergleichszeitraum 2013.

Erstmals seit fünf Jahren waren österreichische Investoren mit einem Anteil von rund 24 Prozent am gesamten Investmentvolumen nicht die stärkste Gruppe. Im Vorjahreszeitraum wurden 77 Prozent der Investments von Österreichern getätigt. Rund ein Viertel der von den ausländischen Investoren getätigten Investments entfielen auf Investoren aus Deutschland.

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Mit rund 43 Prozent des Transaktionsvolumens standen im dritten Quartal vor allem Büroimmobilien im Fokus - darunter das ÖBB Zentralgebäude. Die größte Transaktion war die rund 97.000 Quadratmeter große Wiener Millennium City.

Neben dem Boom bei den Immobilieninvestments sei es ruhig am Wiener Vermietungsmarkt: Die Gesamtvermietungsleistung per Jahresende werde voraussichtlich nur bei rund 250.000 Quadratmeter liegen und damit um rund 20 Prozent hinter dem Vorjahresergebnis.


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