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Börse London schließt mit tieferer Tendenz

London (APA) - Im Einklang mit den meisten europäischen Festland-Börsen hat die Londoner Börse den Handel am Montag mit etwas tieferen Notie...

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London (APA) - Im Einklang mit den meisten europäischen Festland-Börsen hat die Londoner Börse den Handel am Montag mit etwas tieferen Notierungen beendet. Der FTSE-100 Index schloss bei 6.363,46 Punkten und einem Minus von 25,27 Einheiten oder 0,40 Prozent. Unter den im Leitindex gelisteten Titeln standen sich 39 Gewinner und 58 Verlierer gegenüber. Vier Titel schlossen unverändert.

Nach positiven Reaktionen auf die Ergebnisse des Banken-Stresstests zum Handelsstart trübte ein schwächer als erwartet ausgefallener Ifo-Geschäftsklimaindex die Stimmung die Stimmung bereits am Vormittag wieder ein. Im Oktober ist der Index für die Stimmung in der deutschen Wirtschaft im Oktober von 104,7 auf 103,2 Punkte und damit den sechsten Monat in Folge gesunken.

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Belastet wurde der „Footsie“ unter anderem von den Kursverlusten in Lloyds Banking (minus 1,80 Prozent). Unter den britischen Geldhäusern bestanden zwar alle Institute den Stresstest der Bankenaufsicht EBA, Lloyds bildete jedoch das Schlusslicht. Das Institut, das nach der Finanzkrise immer noch zu 25 Prozent dem Staat gehört, käme nach der im Test simulierten schweren Wirtschaftskrise nur auf eine harte Kernkapitalquote von 6,2 Prozent. Gefordert waren 5,5 Prozent.

Indessen schnitt die Royal Bank of Scotland (RBS), von vielen Analysten als schwächste der vier britischen Kreditinstitute im Stresstest gewettet, mit 6,7 Prozent etwas besser ab als Lloyds. Das besser als erwartete Ergebnis zeigt die Fortschritte, die Vorstandschef Ross McEwan mit seiner Rosskur gemacht hat. Die Aktien fielen um 1,37 Prozent.

Außerhalb der Bankenbranche rückten Tui Travel in den Fokus. Die Aktien zogen um 2,49 Prozent an und schlossen damit an der Spitze des britischen Leitindex. Analysten erwarten mehrheitlich, dass die Investoren am morgigen Dienstag dem Zusammenschluss des Unternehmens mit der deutschen Konzernmutter TUI zustimmen werden, hieß es aus dem Markt. Bereits im September sprach der TUI-Konzernchef Fritz Joussen von 100 Mio. Euro an Einsparungen, die der Zusammenschluss jedes Jahr unterm Strich freilege.

~ ISIN GB0001383545 ~ APA471 2014-10-27/18:04


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