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Krebskranker Bub Ashya setzte Behandlung in Spanien fort

Madrid (APA/dpa) - Der krebskranke britische Bub Ashya ist nach eineinhalbmonatiger Behandlung in Prag wieder in Spanien. Der Fünfjährige ha...

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Madrid (APA/dpa) - Der krebskranke britische Bub Ashya ist nach eineinhalbmonatiger Behandlung in Prag wieder in Spanien. Der Fünfjährige habe am Montag in einer Privat-Klinik im südspanischen Badeort Marbella mit Physiotherapie begonnen, berichtete die Nachrichtenagentur efe unter Berufung auf einen Kliniksprecher.

Der Fall des Buben hatte international für Aufsehen gesorgt, nachdem Ashyas Eltern ihn ohne Genehmigung aus einem englischen Krankenhaus geholt und damit eine europaweite Fahndung ausgelöst hatten. Der Zustand von Ashya habe sich dank einer Bestrahlungstherapie mit Protonen in Prag nach Angaben der behandelnden Ärzte zuletzt sichtlich gebessert. Das wurde am Montag auch von der Sprecherin des HC Marbella International Hospitals bestätigt.

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Der an einem Hirntumor erkrankte Bub, der in Marbella unter Aufsicht des angesehenen argentinischen Krebsspezialisten Hernan Cortes-Funes behandelt wird, spiele bereits, sagte sie.

Die Eltern von Ashya waren Ende August in die Schlagzeilen gekommen, weil sie das schwer kranke Kind ohne Einverständnis der Ärzte aus einem englischen Krankenhaus nach Spanien gebracht hatten. Sie wurden festgenommen und erst nach mehreren Tagen entlassen, nachdem die britische Staatsanwaltschaft einen internationalen Haftbefehl aufgehoben hatte. Vater Brett King sagte jüngst in Prag, er sei trotz aller Probleme mit seiner damaligen Entscheidung glücklich.


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