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Causa Aliyev 2 - Kanzlei Lansky bezeichnet Vorwürfe als „Ablenkung“

Wien (APA) - Die Anwaltskanzlei Lansky bezeichnet die Darstellung seiner Mandanten als Tarnverein des kasachischen Geheimdienstes als eine „...

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Wien (APA) - Die Anwaltskanzlei Lansky bezeichnet die Darstellung seiner Mandanten als Tarnverein des kasachischen Geheimdienstes als eine „Ablenkung“ vom Mordverfahren gegen Aliyev und einer Diffamierung der Opfer. Die Angaben beruhten auf „Mutmaßungen des Mitstreiters Aliyevs, des ehemaligen KNB-Vorsitzenden Alnur Mussayev“, heißt es in einer schriftlichen Stellungnahme der Kanzlei gegenüber der APA.

Die Kanzlei betont, die Aussagen Mussayevs seien vom Gericht „großteils als Vermutungen“ qualifiziert worden. Diese Feststellung des Oberlandesgerichts habe Profil nicht zitiert und damit die Gesamtaussage des Beschlusses verkürzt und verfälscht. Das Gericht betonte zuvor gegenüber der APA, sein Beschluss in der Sache könne nicht zur Verfügung gestellt werden.

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Das vom Gericht ins Feld geführte Spendenangebot an „Tagdyr“ sei als „Provokation“ von der Seite Aliyevs ausgeschlagen wurden, hieß es von der Kanzlei Lansky. Nach Ansicht von Lansky ist bei den von „Profil“ veröffentlichten Unterlangen „nicht auszuschließen“, dass es sich um „Fälschungen“ handelt und dass „Rakhat Aliyev schon bisher bei Gerichten und Behörden angebliche Dokumente vorgelegt hat, die jeweils als Fälschungen entlarvt wurden.“

Zu der von „Profil“ genannten Geldsumme von mehr als 14 Millionen Euro, die Lansky von „Tagdyr“ als Honorar erhalten haben soll, nahm die Kanzlei nicht Stellung.

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