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Papst empfing EU-Parlamentspräsident Schulz

Vatikanstadt (APA) - Papst Franziskus hat am Donnerstag EU-Parlamentspräsident Martin Schulz empfangen. Das Treffen fand im Vorfeld des für ...

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Vatikanstadt (APA) - Papst Franziskus hat am Donnerstag EU-Parlamentspräsident Martin Schulz empfangen. Das Treffen fand im Vorfeld des für 25. November geplanten Besuchs des Papstes im EU-Parlament im Straßburg statt.

Papst Franziskus habe vor einer „multipolare Welt“ keine Angst und könne daher ein Vorbild für die Europäer sein, sagte Schulz im Interview mit Radio Vatikan. Der Heilige Vater habe ihm zwar nicht verraten, was er am 25. November vor dem EU-Parlament sagen wolle, so der deutsche SPD-Politiker. Über eines sei man sich aber einig gewesen: dass die Visite des lateinamerikanischen Papstes in Straßburg eine „einmalige Chance“ sei „für beide Seiten“ .

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Der Papst mache vielen Menschen „mit seiner optimistischen Gradlinigkeit Mut“. „Ich wünschte mir, es hätten mehr Europäer diesen Blick auf Europa, den dieser lateinamerikanische Papst hat. Papst Franziskus ist, so wie ich ihn verstehe, jemand, der im Zusammenschluss in Europa und der Völker nicht nur friedenspolitisch, aber auch als ein Instrument in der multipolaren Welt, in der wir leben, eine große Chance sieht, und ich wünschte mir, es gäbe mehr Europäer, die diese Meinung teilen“, betonte Schulz.

Papst Franziskus wird am 25. November einen offiziellen Besuch im Europaparlament in Straßburg absolvieren und in einer feierlichen Plenarsitzung auch vor den Abgeordneten reden. Schulz hatte das Kirchenoberhaupt bei seinem Besuch im Vatikan am 11. Oktober 2013 eingeladen. Zuletzt hatte Papst Johannes Paul II. im Jahr 1988 vor dem Europaparlament gesprochen.


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