Der Bösewicht? Waltz soll in „Tiroler“ Bond-Film mitspielen

Während sich Sölden und Obertilliach auf den Dreh des neuen James-Bond-Films vorbereiten, sorgt nun ein spektakuläres Gerücht für Aufsehen. Oscar-Gewinner Christoph Waltz könnte im Agentenfilm mitwirken.

Der zweifache Oscar-Preisträger Christoph Waltz.
© dapd

Hollywood/Wien - Der zweifache Oscar-Preisträger Christoph Waltz soll im neuen Bond-Film mitspielen, berichtet die britische Boulevardzeitung „Daily Mail“ unter Berufung auf das Umfeld der Produktion. Ob der österreichische Schauspieler als Bösewicht engagiert wurde, war vorerst nicht klar. Von den Produzenten gab es keine Stellungnahme zu de Meldung. In den USA wird Waltz schon als „perfekter Bond-Bösewicht“ („USA Today“) und „Idealbesetzung“ („Variety“) gehandelt.

Beim 24. Film der James-Bond-Serie, dessen Titel noch nicht bekannt gegeben wurde, wird wieder Sam Mendes („Skyfall“) Regie führen. In die Rolle des britischen Agenten schlüpft einmal mehr Daniel Craig, die französische Schauspielerin Lea Seydoux steht als Bond-Girl vor der Kamera.

Im Oktober 2015 soll der Film, der zum Teil auch in Tirol (Obertilliach und Sölden) gedreht wird, ins Kino kommen.

Topspion zur Hochsaison: Sölden macht sich bereit für James Bond

Die Mission ist - natürlich - „top secret“, doch wirklich geheimhalten lassen sich umfangreiche Bauarbeiten nicht. Weder im beschaulichen Obertilliach in Osttirol noch im Wintersport-Hotspot Sölden. Und auch was gebaut wird, ist mittlerweile ein bestenfalls offenes Geheimnis: Kulissen für einen Blockbuster. Teile des nächsten James-Bond-Films, der im Oktober 2015 in die Kinos kommen soll, sollen hier gedreht werden - die TT berichtete.

Dass auch abseits der von Sicherheitskräften bewachten Baustellen die Gerüchteküche brodelt, versteht sich von selbst. Und dass offizielle Ansprechpartner ihr vertraglich zugesichertes Schweigen nicht brechen, macht die Sache nur interessanter. „Die, die etwas wissen, sagen nichts. Die, die etwas sagen, wissen nichts“, wird man auf Nachfrage vertröstet. Nichtsdestotrotz ließ sich einiges in Erfahrung bringen: So gilt als spruchreif, dass in Sölden ab 8. Jänner eine Woche lang gedreht wird. Und knapp einen Monat später, am 9. Februar, will das rund 400 Mann starke Filmteam für vier weitere Drehtage ins Ötztal zurückkehren. Gedreht dürfte vor allem direkt am Gletscher werden, der für diesen Zeitraum trotz Hochsaison für die Öffentlichkeit gesperrt wird, sowie im kleinen Weiler Infang an der Gletscherstraße.

In Sölden entstehen derzeit alle für Filmarbeiten nötigen Infrastrukturen: Von einer Containersiedlung auf freiem Feld ist genauso die Rede wie von einem Hubschrauberlandeplatz. Das Ötztal ist die zweite Station von „Bond 24“ in Tirol. Davor wird in Obertilliach gedreht. Wann genau dort die erste Klappe fällt, ist noch nicht bekannt, aber in den kommenden Tagen sollen alle Bewohner des Ortes mittels Postwurf über das anstehende Großprojekt informiert werden.

Vielsagend geschwiegen wird indessen bei der heimischen Filmcommission Cine Tirol: Vor Mitte Dezember könne und wolle man sich nicht äußern. Drehstart für den neuen Bond ist übrigens der 6. Dezember 2014 in den Londoner Pinewood-Studios. Traditionell geben die Produzenten einige Tage davor den genauen Filmtitel, Besetzungsliste und den ungefähren Fahrplan bekannt. Bis dahin also darf spekuliert werden. (jole, saku)


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