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Breitband-Milliarde - 70 % der Fläche Österreichs als Fördergebiet

Wien (APA) - Laut Infrastrukturminister Alois Stöger (SPÖ) können rund 30 Prozent der Bevölkerung nur bedingt wirtschaftlich vertretbar mit ...

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Wien (APA) - Laut Infrastrukturminister Alois Stöger (SPÖ) können rund 30 Prozent der Bevölkerung nur bedingt wirtschaftlich vertretbar mit Breitband-Internet versorgt werden, das entspreche rund 70 Prozent der Fläche des Landes. Nur dafür sei die Breitband-Fördermilliarde bestimmt, für die restlichen 30 Prozent des Bundesgebietes gebe es nichts.

Wo gefördert wird, legt der Minister allerdings nicht vorab fest, er wartet zuerst auf die Angebote der Infrastrukturanbieter. Dann werde auch geklärt, wo zuerst zu graben begonnen werde. Stöger erwartet sich reges Interesse, schließlich gebe es in Österreich rund 400 Infrastrukturunternehmen. Am Anfang sollen 30 Mbit/s zur Verfügung stehen, bis 2020 soll ganz Österreich mit 100 Mbit/s durch das Netz düsen.

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Da für eine derartig große Fläche die vorgesehene Milliarde Euro an Förderung nur bedingt ausreicht, will Stöger so viele Synergien wie möglich heben. So will er dafür sorgen, dass es im öffentlichen Raum zu keinen Doppelverrohrungen kommt und bürokratische Hemmnisse - etwa bei Genehmigungen - beseitigt werden. Derzeit dauert die Genehmigung einer Mobilfunkstation bis zu zwei Jahre, rechnete RTR-Geschäftsführer Johannes Gungl am Donnerstag vor.

Laut einer EU-Kostensenkungs-Richtlinie soll es bei Neubauten und umfangreichen Renovierungen verpflichtend sein, Breitband-Infrastruktur einzubauen. Die Richtlinie soll in Österreich bereits Anfang 2015 in Begutachtung gehen.

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