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Kitzbühel holte sich bei Heimspiel den Sieg

Der World Ski Award fand zum zweiten Mal in Kitzbühel statt. Spartenpreise gingen sowohl an Kitzbühel als auch nach Lech.

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Die Kitzbüheler freuten sich über den Titel „Best Ski Resort Austria“.
© Angerer Harald

Von Harald Angerer

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Kitzbühel –Es war angerichtet – auch heuer bot das Luxushotel Arosa in Kitzbühel wieder den würdigen Rahmen für die World Ski Awards. Aus insgesamt 20 Nationen waren Vertreter der nominierten Skigebiete und Betriebe der Wintersport-Branche nach Kitzbühel gekommen. Das soll auch noch länger so bleiben. Denn der Veranstalter der Awards hat mit Kitzbühel einen 3-Jahres-Vertrag mit der Option auf Verlängerung abgeschlossen. Für die Stadt eine willkommene Belebung im Herbst. Nicht weniger als 220 Personen sind zu der Verleihung gekommen. Kitzbühel-Tourismus-Obfrau Signe Reisch unterstrich in ihrer Ansprache die Bedeutung der Veranstaltung und zeigte sich erfreut, dass diese auf noch längere Zeit in der Stadt bleiben werde.

Sie alle kämpften in vier Kategorien um den Sieg und zusätzlich wurden noch die jeweils Besten des Landes ausgezeichnet. Unterteilt wurden die Skigebiete und Betriebe der Wintersport-Branche in die Kategorien „Bestes Ski-Resort“, „Bestes Ski-Hotel“, „Bestes Ski-Boutique-Hotel“ und „Bestes Ski-Chalet“. Zudem wurden das weltweit beste neue Ski-Hotel, das beste neue Ski-Chalet, die beste Ski-Resort-Gesellschaft, der beste Reiseveranstalter und das beste Reisebüro gekürt.

Die Teilnehmerliste konnte sich sehen lassen. 21 internationale Skidestinationen waren in Kitzbühel vertreten. Unter ihnen so klingende Namen wie Cortina d’Ampezzo, Chamonix Mont Blanc, Val Thorens, St. Moritz, Saas Fee, Whistler, Sun Valley, Squaw Valley, Valle Nevado und Rosa Khutor.

Bereits im Vorjahr konnten sich die Kitzbüheler selbst über die Auszeichnung „Best Ski Resort Austria“ freuen. Und auch heuer ging dieser Titel wieder an Kitzbühel. Wie auch der Titel „Best Ski Hotel Austria“ in der Stadt blieb – das Arosa konnte die Jury wieder überzeugen. Doch auch nach Lech gingen zwei nationale Preise. Das Chalet 1597 kann sich über den Titel „Best Ski Chalet Austria“ freuen und das Aurelio Lech über „Best Boutique Hotel Austria“.

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Auch ein internationaler Sieg ging an Tirol. Die Bergbahn Kitzbühel erhielt den Titel „World’s Best Ski Resort Company“. Bergbahn-Vorstand Josef Burger war sichtlich zufrieden: „Was für ein Tag und was für eine Auszeichnung! Schon alleine die Nominierung war eine große Ehre für uns.“ Es sei eine Auszeichnung für die Mitarbeiter des Unternehmens, betonte der Bergbahn-Chef.

Die weiteren Preise verteilten sich über die gesamte Welt. So erhielt das Intercontinental Davos in der Schweiz den Preis als weltweit bestes neues Ski-Hotel und Big Horn Revelstoke in Canada jenen als weltweit bestes Ski-Chalet. Das beste Ski-Boutique-Hotel der Welt steht nach Meinung der Tester in Japan und heißt The Vale Niseko. Mit dem Titel „Best Ski Hotel“ nach Hause reisen darf die Stein Eriksen Lodge in Park City in den USA. In Frankreich freut man sich über den Sieg in der Kategorie „World’s Best Ski Resort“. Dieser ging wie auch im Vorjahr an Val Thorens.

Über die Preise entscheidet beim World Ski Award nicht nur eine Jury, die sich aus hochrangigen Führungskräften des Wintersports, Reiseveranstaltern, Agenturen, Pressevertretern und auch aus Wintersporttouristen zusammensetzt, sondern es kommen dazu noch die Stimmen aus dem Online-Voting auf der Internet-Plattform des World Ski Award. Immerhin fast eine Million Konsumenten haben heuer am Voting teilgenommen und somit die Sieger gekürt.


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