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Landeck trauert um früheren Bürgermeister

Kaufmann Reinhold Greuter war zehn Jahre lang Bürgermeister der Bezirksstadt Landeck. Gestern Freitag verstarb er im Alter von 73 Jahren.

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© Wenzel

Landeck –Die traurige Nachricht hat Bürgermeister Wolfgang Jörg gestern Nachmittag mitgeteilt: Einer seiner Amtsvorgänger, Reinhold Greuter, ist nach langer Krankheit 73-jährig verstorben. „Es ist ein herber Verlust für Land-eck. Er hat in turbulenten Zeiten sehr vieles zum Wohle der unserer Stadt geleistet. Mein Mitgefühl gilt seiner Familie und den Angehörigen, die ihn aufopferungsvoll betreut haben.“ Die Begräbnisfeier wird, so Jörg, für kommende Woche vorbereitet. Greuter, 1941 geboren, ist im elterlichen Malereibetrieb in Land­eck aufgewachsen. Seinen eigenen Handels- und Gewerbebetrieb hat er in der Malserstraße aufgebaut.

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Sein Einstieg in die Kommunalpolitik war in den 80er Jahren, 1988 löste er seinen Amtsvorgänger Anton Braun ab. Legendär ist das Duell der Bürgermeisterwahl vom März 1992, das der ÖVP-Kandidat Greuter gegen den SPÖ-Kandidaten Hans Holzer gewann. Bleibende Verdienste hat sich Greuter mit der Initiative für drei Bauwerke erworben, die in der Bezirksstadt heute unverzichtbar sind: Schenten-Tiefgarage, Stadtsaal und Fußgängerbrücke zwischen Innstraße und Malserstraße.

Kräftig mitgemischt hat er in den 90er Jahren auch beim Ringen um die Südumfahrung von Landeck. Er war dabei, als die Bevölkerung gegen unerträgliche Staus im Stadtzentrum demonstrierte.

Kurz vor der Gemeinderatswahl 1998 war er wegen eines Schlaganfalls außer Gefecht und verlor gegen Bertl Stenico. Schrittweise zog sich Greuter von anderen öffentlichen Funktionen zurück, er war auch Landesfeuerwehrkommandant und Rot-Kreuz-Funktionär. Der Altbürgermeister hinterlässt Gattin Brigitte sowie drei erwachsene Kinder. (hwe)

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