Standort Tirol

Zwei Varianten bei Klärwerk geprüft

Die Kosten für den Schutz der Kössener Kläranlage belaufen sich auf 1,2 bis 1,6 Millionen Euro. Die Finanzierung ist noch offen.

Von Verena Hofer

Kössen –Während die Arbeiten für den Hochwasserschutz in Kössen laufen, wird auch ein Projekt für das örtliche Klärwerk erarbeitet. Bereits 2013 wurde die Anlage beim Hochwasser stark in Mitleidenschaft gezogen. Aus Zeitmangel wurde es bei der jetzigen Bauphase „3neu“ ausgeklammert. Nun liegen die Pläne vor und es stehen zwei Varianten zur Auswahl.

Die erste, so genannte Light-Variante, sieht eine Ausflachung der Dämme vor. Dafür wird Grund von den angrenzenden Eigentümern benötigt. Eine Schutzmauer ist die zweite Möglichkeit. Die Kosten belaufen sich je nach Variante zwischen 1,2 und 1,6 Millionen Euro. Die Grundeigner wollen dafür Entschädigungszahlungen. Im Jänner soll nun ein runder Tisch mit allen Betroffenen stattfinden. Überrascht waren einige Kössener von der Höhe der Dämme – die TT berichtete. Die Aufschüttung soll nun Mitte Jänner fortgesetzt werden.

Aufgrund von Zeitmangel wurde die Kläranlage aus der Bauphase 3 neu ausgeklammert. Ansonsten hätte sich der Baustart für den Hochwasserschutz verzögert, erklärte Bürgermeister Stefan Mühlberger bei der jüngsten Gemeinderatssitzung. Mit unerwarteten Folgen. Die gesamte Bauphase 4 soll der Abwasserverband Kössen-Schwendt stemmen. Förderungen gibt es nur für acht Prozent der Gesamtkosten. „Das schaffen wir nicht“, sagt Mühlberger. Bisher mussten die Kössener an die Großachengenossenschaft 6 Prozent der Baukosten zahlen. 50 % übernahm der Bund, 40 % das Land.

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