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Europas Leitbörsen im Frühhandel nach anfänglichen Verlusten im Plus

Frankfurt am Main (APA) - Nach einem mehrheitlich schwächeren Start konnten die europäischen Leitbörsen sich im frühen Handel schnell wieder...

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Frankfurt am Main (APA) - Nach einem mehrheitlich schwächeren Start konnten die europäischen Leitbörsen sich im frühen Handel schnell wieder ins Plus kämpfen. Der Euro-Stoxx-50 stand gegen 10.00 Uhr mit plus 0,18 Prozent oder 5,62 Punkte bei 3.145,06 Einheiten. Der DAX in Frankfurt gewann 0,24 Prozent oder 23,76 Zähler auf 9.788,49 Punkte. In London zeigte sich der FT-SE-100 mit plus 0,42 Prozent auf 6.575,21 Punkten.

Maßgebliche Aufwärtsimpulse von der Konjunkturseite dürften zum Wochenstart ausbleiben. Die Experten der Helaba erwarten, dass die Veröffentlichung der deutschen Verbraucherpreise am Nachmittag aufgrund des schwachen Ölpreises keine maßgebliche Aufhellung bringen werde. Aufgrund der Erwartung von Anlegern von weiteren expansiven geldpolitischen Maßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) und der aufgeflammten Debatte rund um einen Eurozonen-Austritt Griechenlands verlor der Euro und fiel beinahe auf ein Neunjahrestief gegenüber dem Dollar.

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Davon profitierten im Euro-Stoxx-50 am meisten die Titel von Airbus. Die Titel zogen mit einem Plus von 3,00 Prozent an die Spitze der Tafel. Am unteren Ende der Kurstafel befanden sich hingegen zu Beginn die Titel von BMW. Der Autobauer hat eine Eskalation des Streits mit seinen von Verlusten geplagten Händlern in China mit einem Geldversprechen abgewendet. Bis Ende Februar will der Münchener Konzern seinen Vertriebspartnern 5,1 Mrd. Yuan (682 Mio. Euro) nachzahlen. Händler werteten vor allem Sorgen um Absatzzahlen des Konzerns in China als Grund für die Kursverluste. Die Aktien büßten 2,03 Prozent ein.

Unter dem erneut schwachen Ölpreis litten im Euro-Stoxx auch die großen Erdölkonzerne. Die Citigroup goss zudem Öl ins Feuer mit einer Herabstufung des Kursziels für Eni und Total. Während Eni 1,71 Prozent verloren, stiegen Total mit einem Abschlag von 0,54 Prozent etwas besser aus.

Die viel beachteten Titel der Allianz zeigten sich nach einem positiven Analystenkommentar der Privatbank Berenberg mit kleinen Zugewinnen im Frühhandel. Bei gleichbleibender Kaufempfehlung hatten die Berenberg-Experten ihr Kursziel erhöht. Der sich beschleunigende Abzug von Geld aus dem Flaggschiff-Fonds der Allianz-Tochter Pimco schockierte die Anleger dagegen nicht, Allianz gewannen 0,55 Prozent.

~ ISIN EU0009658145 ~ APA079 2015-01-05/10:13


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