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Boko-Haram-Terror: Kamerun ruft nach internationaler Hilfe

„Eine weltweite Bedrohung bedarf einer weltweiten Antwort“, sagte Kameruns Präsident Paul Biya.

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Boko Haram hatte Mitte April 2014 aus einer Schule in Chibok 276 Mädchen verschleppt und damit international heftige Proteste ausgelöst.
© REUTERS/AKINTUNDE AKINLEYE

Yaounde - Kamerun fordert für den Kampf gegen die islamistische Terrorgruppe Boko Haram die Hilfe der internationalen Gemeinschaft. „Eine weltweite Bedrohung bedarf einer weltweiten Antwort“, sagte Präsident Paul Biya am Donnerstag. Islamistische Fundamentalisten vom ostafrikanischen Somalia bis nach Westafrika verfolgten die gleichen Ziele, sagte er.

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Biyas Appell kam einen Tag nachdem der Anführer der aus Nigeria stammenden Boko Haram in einer Video-Botschaft mit mehr Angriffen auf Kamerun gedroht hatte.

Boko Haram will in der Region einen Gottesstaat errichten. Im Norden des ölreichen westafrikanischen Landes Nigeria sind bei Terroranschlägen bereits Tausende ums Leben gekommen. Inzwischen geraten aber auch der angrenzende Tschad und der Norden Kameruns stärker in den Fokus von Boko Haram. Kamerun hat deshalb bereits Tausende zusätzliche Soldaten an die Grenze verlegt. (APA/dpa)


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