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Attacke in Paris - Suche nach Attentätern geht weiter

Paris (APA/dpa) - Zwei Tage nach dem Anschlag auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ mit zwölf Toten geht die Großfahndung nach den beiden mu...

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Paris (APA/dpa) - Zwei Tage nach dem Anschlag auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ mit zwölf Toten geht die Großfahndung nach den beiden mutmaßlichen Tätern in Nordfrankreich weiter. Die ländliche Gegend 80 Kilometer nordöstlich von Paris war in der Nacht von Helikoptern abgesucht worden, wie der Sender BFM-TV berichtete.

Am Freitag in der Früh setzten Eliteeinheiten von Polizei und Gendarmerie ihre Suche nach den beiden schwer bewaffneten Brüdern Said und Cherif Kouachi in der waldreichen Region fort. Staatspräsident Francois Hollande wollte am Vormittag mit seinem Krisenkabinett die Lage erörtern. Landesweit waren 88.000 Einsatzkräfte mobilisiert, um die beiden Attentäter zu fassen.

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Diskussionen gibt es unterdessen weiterhin um den Ausschluss der rechtsextremen Front National (FN) von einem Solidaritätsmarsch am Sonntag. FN-Chefin Marine Le Pen und die konservative UMP rund um Nicolas Sarkozy hatten sich dagegen gewandt, dass die FN von den Organisatoren des Marsches nicht dazu eingeladen worden ist. Bei den Konsultationen im Elysee-Palast will Hollande auch Le Pen empfangen.

Zu dem Marsch am Sonntagnachmittag haben Parteien, Gewerkschaften und Menschenrechtsgruppen aufgerufen. Ob Hollande teilnimmt, ist offen.


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