Tourengeher weiter verschollen

Der 42-Jährige aus Bayern dürfte nicht unter eine Lawine gekommen sein.

Symbolfoto.
© APA/Neubauer

Scharnitz, Wörgl – Der Aufwand blieb unbelohnt: Obwohl Bergretter und Alpinpolizisten am Montag am Boden und aus der Luft erneut die Pleisenspitze bei Scharnitz absuchten, fehlt von einem Tourengeher aus Bayern weiterhin jede Spur.

Der erfahrene Alpinist ist am Samstag bei schlechtem Wetter zur Pleisenspitze aufgebrochen. „Wir wissen von anderen Tourengehern, dass der Vermisste den Gipfel erreicht hat“, sagt Christoph Kirchmair vom Polizei-Bezirkskommando in Hall. Was dann geschah, ist unklar. Gegen 17 Uhr erstattete die Ehefrau des 42-Jährigen die Vermisstenanzeige. Bei Nebel und Sturm starteten die Einsatzkräfte noch am Samstag eine Suchaktion. Ohne Erfolg. Auch am Sonntag blieb der Sportler unauffindbar.

Am Montag „konnten die Einsatzkräfte erstmals bei schönem Wetter und guter Sicht das Gebiet absuchen“, sagt Kirchmair. Die Bergretter und Alpinpolizisten hielten vor allem nach Ausrüstungsgegenständen die Augen offen. Ohne Ergebnis.

„Außerdem versuchten die Helfer, das Lawinenverschütteten-Suchgerät des Tourengehers zu orten“, so Kirchmair weiter. Auch diese Maßnahme blieb unbelohnt. Das Handy des Bayern ist seit Sonntag abgeschaltet. Die Suche am Montag bestätigte, dass der 42-Jährige nicht unter eine Lawine geraten sein dürfte. „Ein Lawinenkegel war am Montag nicht zu sehen.“

Von einem 66-jährigen Wörgler fehlt seit Sonntag ebenfalls jede Spur. Die Polizei befürchtet einen Unfall. Die Suche blieb bisher ohne Ergebnis. Wer den Mann sieht, soll bitte die Polizeiinspektion Wörgl informieren. (tom)

Der 66-Jährige wird seit Sonntagfrüh vermisst.
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