Zweite Runde der Libyen-Friedensgespräche in Genf

Tripolis/Genf (APA/dpa) - In Genf hat die zweite Runde der von den Vereinten Nationen vermittelten Friedensgespräche zwischen den Konfliktpa...

Tripolis/Genf (APA/dpa) - In Genf hat die zweite Runde der von den Vereinten Nationen vermittelten Friedensgespräche zwischen den Konfliktparteien im libyschen Bürgerkrieg begonnen. Das bestätigte ein Sprecher des im ostlibyschen Tobruk ansässigen Parlaments am Montag einer Presse-Agentur.

Es handle sich um die selben Teilnehmer wie bei der vor knapp zwei Wochen begonnenen ersten Runde. Gesandte einer von der Hauptstadt Tripolis geführten islamistischen Regierung bleiben demnach weiter fern.

In Libyen stehen sich seit Monaten Milizen der Tobruk-Regierung und der Tripolis-Regierung feindlich gegenüber. Nur die Politiker aus Tobruk sind international anerkannt. Die UN-Mission in Libyen (UNSMIL) bemüht sich laut einer am Sonntag veröffentlichten Erklärung, auch Vertreter aus Tripolis nach Genf zu holen.

Nach Beginn der ersten Runde hatte Tripolis eine neue Gesprächsrunde in dem nordafrikanischen Land selbst vorgeschlagen. Den Weg in die Schweiz lehnen sie bisher ab. Tobruk hingegen hatte vergangene Woche einen Waffenstillstand verkündet. Allerdings war es nach lokalen Medienberichten weiterhin zu Zusammenstößen zwischen beiden Seiten gekommen.

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~ WEB http://www.un.org/en/ ~ APA388 2015-01-26/14:55


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