Dänische Parteien für Terror-Vorsorge-Plan

Kopenhagen (APA/dpa) - Die Parteien im dänischen Parlament haben sich am Dienstag auf einen neuen Antiterrorplan geeinigt. Damit wollen sie ...

Kopenhagen (APA/dpa) - Die Parteien im dänischen Parlament haben sich am Dienstag auf einen neuen Antiterrorplan geeinigt. Damit wollen sie verhindern, dass junge Menschen sich radikalisieren und beispielsweise für die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in den Krieg ziehen. Heimkehrer sollen Hilfestellung erhalten, um radikale Kreisen zu verlassen.

Unter anderem soll ein Exit-Zentrum für junge Menschen entstehen, die im Irak oder in Syrien waren. Für Eltern von gefährdeten Jugendlichen will der Staat eine landesweite Telefon-Hotline einrichten. Außerdem soll extremistische Propaganda im Netz verstärkt überwacht werden.

Für den Kampf gegen den Terror wollen die Dänen umgerechnet mehr als acht Millionen Euro ausgeben. Der liberalen Venstre geht das Abkommen nicht weit genug: Sie fordert zusätzlich ein Reiseverbot in Kampfzonen.


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