Auferstehung der Alten Musik

Das Abschlusskonzert von „cantare et sonare“ im Stamser Bernardisaal begeisterte.

© Dorn

Stams –Was den Innsbruckern ihre Festwochen der Alten Musik, das ist den Stamsern ihr Internationales Seminar „cantare et sonare“. Seit 2013 findet diese bestens besuchte dreitägige Veranstaltung des Vereins zur Förderung des vokal-instrumentalen Musizierens nun schon im Stift Stams statt. Chorsänger und Musiker aus dem gesamten Alpenraum wurden in der mehrstimmigen Aufführung von Chormusik geschult, außerdem wurden neben den klassischen Instrumenten Trompete, Orgel und Violine auch die typischen Renaissance-Instrumente Barockposaune und Zink unterrichtet. Aufgabe war es dabei, wie Frater Martin betont, „mit sehr einfachen Mitteln ganz tolle Sachen zu machen“, sprich durch die Variation der ständigen Wiederholungen die alten Lieder akustisch aufzuwerten.

Zum gelungenen Höhepunkt des Seminars konnten Gesamtleiter Frater Martin Anderl und der musikalische Leiter und Obmann des Vereins, Georg Schmid, in den Bernardisaal laden, wo über 60 Chorsänger und 20 Instrumentalisten beim Abschlusskonzert der „Geistlichen Abendmusik“ die zahlreichen Besucher mit Musikstücken aus dem 16. und 17. Jahrhundert begeisterten, die im Seminar in erfrischend vielfältiger Interpretation einstudiert worden waren. (ado)

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