Übungsverbot für Bergretter könnte fallen

Lienz, Innsbruck – Laut dem Tiroler Nationalparkgesetz darf die Bergrettung im Parkgebiet keine Übungen mit Hubschrauberflügen durchführen. ...

Lienz, Innsbruck –Laut dem Tiroler Nationalparkgesetz darf die Bergrettung im Parkgebiet keine Übungen mit Hubschrauberflügen durchführen. Das ist Elisabeth Blanik, SP-Landtagsabgeordnete und Lienzer Bürgermeisterin, ein Dorn im Auge. „Das Nationalparkgesetz muss geändert werden“, fordert sie. „Landungen auf den Gletschern sowie der Abtransport von Verletzten müssen trainiert werden. Das dürfte auch der zuständigen Landesrätin Ingrid Felipe einleuchten.“ Der SPÖ-Klub brachte am 28. Jänner einen dahingehenden Landtagsantrag. Für die Bergretter gibt es durchaus Hoffnung. Vor Kurzem haben sich Mitarbeiter der zuständigen Landesrätin LHStv. Ingrid Felipe (Grüne), Nationalparkdirektor Hermann Stotter und Vertreter der Bergrettung zu einem runden Tisch getroffen. Im Frühjahr soll es eine neuerliche Zusammenkunft geben. Gebi Mair von den Grünen zu Blaniks Ansinnen: „Elisabeth Blanik ist nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit. Es wurde bereits vereinbart, dass eine Regelung für Übungsflüge der Bergrettung in Osttirol ausgearbeitet wird. Wahrscheinlich erfolgt die Lösung über die Managementpläne des Nationalparks. Diese Lösung ist schneller als eine langwierige Gesetzesänderung. Wir wollen möglichst wenige Flüge im Nationalpark, aber Flüge, die für die Sicherheit notwendig sind, sollen natürlich möglich sein.“ (co)

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