Drei US-Militärausbilder bei Anschlag in Kabul getötet

Kabul (APA/AFP) - Drei US-Bürger sind bei einem Anschlag am Flughafen der afghanischen Hauptstadt Kabul getötet worden. Nach Angaben aus Reg...

Kabul (APA/AFP) - Drei US-Bürger sind bei einem Anschlag am Flughafen der afghanischen Hauptstadt Kabul getötet worden. Nach Angaben aus Regierungskreisen in Washington eröffnete ein afghanischer Soldat am Donnerstag das Feuer auf die drei Zivilangestellten des US-Verteidigungsministeriums, die als Militärausbilder am Hindukusch tätig waren. Die Einzelheiten des Zwischenfalls waren zunächst unklar.

In den vergangenen Jahren kam es in Afghanistan immer wieder zu sogenannten Insider-Attacken, bei denen Mitglieder der einheimischen Sicherheitskräfte ihre Waffen gegen westliche Soldaten und Ausbilder richteten. Die Anschläge wurden dabei nicht nur von eingeschleusten Taliban-Kämpfern begangen, oft spielten auch persönliche Rachemotive eine Rolle.

Zum Jahreswechsel war der NATO-geführte ISAF-Kampfeinsatz in Afghanistan nach 13 Jahren zu Ende gegangen. An der Folgemission „Resolute Support“ zur weiteren Unterstützung der afghanischen Sicherheitskräfte durch Ausbildung und Beratung sind etwa 12.000 Soldaten aus 40 Staaten beteiligt, das größte Kontingent stellen die USA. Für die Sicherheit im Land sind die afghanische Armee und Polizei nun aber selbst verantwortlich.

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