Europas Leitbörsen im Frühhandel überwiegend leicht im Plus

Frankfurt am Main (APA) - Die Leitbörsen in Europa zeigten sich am Freitagvormittag überwiegend leicht im Plus. Der Euro-Stoxx-50 stand gege...

Frankfurt am Main (APA) - Die Leitbörsen in Europa zeigten sich am Freitagvormittag überwiegend leicht im Plus. Der Euro-Stoxx-50 stand gegen 10.15 Uhr mit plus 0,15 Prozent oder 5,14 Punkte bei 3.376,97 Einheiten. Der DAX in Frankfurt gewann 0,32 Prozent oder 34,00 Zähler auf 10.771,87 Punkte. In London zeigte sich der FT-SE-100 mit minus 0,08 Prozent oder 5,32 auf 6.805,28 Punkte.

Konjunkturseitig dürften zunächst gute Vorgaben aus den USA gestützt haben. Im Tagesverlauf könnten dann Daten zur Arbeitslosenquote in der Eurozone weitere Impulse bringen. Auch stehen aus den USA Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt für das vierte Quartal auf der Agenda. Analysten erwarten einen Zuwachs von drei Prozent, was die Wachstumsdifferenz zu Europa verdeutlichen dürfte. Zudem wird für Jänner der Chicago-PMI veröffentlicht. Auch er liefert eine Indikation für die Entwicklung des Wirtschaftswachstums in den USA.

Im Branchenvergleich haben Konsumgüter-Aktien an Terrain verloren. Die Aktien von L‘Oreal verloren 0,59 Prozent, die Titel von Carrefour sanken 0,51 Prozent. Auch die Papiere von Saint Gobain gaben 0,35 Prozent nach.

Hingegen konnten Anteilsscheine aus der Luftfahrtbranche deutlich zulegen. Allen voran notierten die Papiere der Lufthansa mit plus 1,29 Prozent auf 15,38 Euro. Hintergrund waren Nachrichten zu einem Sektorkollegen. Die Airline-Holding IAG, zu der British Airways, Iberia und Vueling gehören, bekommt einen finanzkräftigen Investor aus dem Golfstaat Katar. Die Fluggesellschaft Qatar Airways steigt mit knapp zehn Prozent bei den Europäern ein. Das dürfte für Impulse gesorgt haben, hieß es am Markt. Hinzu kam eine Kurszielerhöhung durch das japanische Analysehaus Nomura. Die IAG-Aktien fielen jedoch um 0,82 Prozent.

Außerdem traten die Aktien der Deutschen Telekom mit plus 0,36 Prozent auf der Stelle. Ein Händler sah die Ergebnisse der Mobilfunk-Auktion in den USA als mögliche Belastung. Dort hatte der verzweifelte Kampf um Mobilfunkkunden den Preis für neue Frequenzen auf einen Rekordwert getrieben. Zu den Bietern gehörte die Telekom-Tochter T-Mobile US.

~ ISIN EU0009658145 ~ APA142 2015-01-30/10:23


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