Selbstmordattentäter tötete sieben Menschen im Nordosten Nigerias

Maiduguri (APA/AFP) - Zwei Wochen vor der Parlamentswahl in Nigeria hat ein Selbstmordattentäter im Nordosten des Landes sieben Menschen mit...

Maiduguri (APA/AFP) - Zwei Wochen vor der Parlamentswahl in Nigeria hat ein Selbstmordattentäter im Nordosten des Landes sieben Menschen mit in den Tod gerissen. Am Anschlagsort in der Stadt Potiskum seien acht Leichen, darunter die des Täters, geborgen worden, sagte ein Polizeivertreter am Sonntag. Sieben weitere Menschen wurden demnach verletzt.

Ein Augenzeuge berichtete, der Attentäter sei aus einem Bus ausgestiegen, der vor dem Haus eines Politikers der Regierungspartei PDP hielt, der sich um einen Sitz im Unterhaus bewirbt. Der Politiker Sabo Garbu hielt zu dem Zeitpunkt in seinem Haus eine Versammlung zu seiner Kampagne ab. Keiner der Teilnehmer wurde jedoch bei dem Anschlag verletzt, wie Polizei und Augenzeugen berichteten. Die Wahl findet am 14. Februar statt.

Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand. Die Islamistengruppe Boko Haram verübt immer wieder ähnliche Attentate im Nordosten des Landes, dabei wurden auch schon Politiker getötet. Möglicherweise wurde die Tat aber auch von einer anderen Gruppe verübt.

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