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Südsudans Konfliktparteien einigen sich auf künftige Machtaufteilung

Juba/Addis Abeba (APA/dpa/Reuters) - Die Konfliktparteien im Südsudan haben nach zähem Ringen eine Vereinbarung über eine sofortige Waffenru...

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Juba/Addis Abeba (APA/dpa/Reuters) - Die Konfliktparteien im Südsudan haben nach zähem Ringen eine Vereinbarung über eine sofortige Waffenruhe und die künftige Machtaufteilung innerhalb der Regierung getroffen. Nach tagelangen Verhandlungen in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba unterzeichneten Präsident Salva Kiir und sein Widersacher Riek Machar in der Nacht zum Montag ein entsprechendes Abkommen.

Demnach werde Kiir Staatschef bleiben, während Machar wieder als Vizepräsident eingesetzt werden soll, berichtete die Zeitung „Sudan Tribune“. Unmittelbar nach Unterzeichnung erklärte allerdings Machar, über die Postenverteilung in der Regierung müsse weiter verhandelt werden.

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Machar war schon früher Kiirs Stellvertreter. Im Dezember 2013 kam es zu einem politischen Machtkampf, der schwere Gewalt in dem ostafrikanischen Land zur Folge hatte. Der Krisenstaat ist trotz mehrere Friedensvereinbarungen bisher nicht wieder zur Ruhe gekommen. Dem seit 15 Monaten dauernden Konflikt sind mehr als 10.000 Menschen zum Opfer gefallen. Rund 1,5 Millionen sind auf der Flucht.

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