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Damit aus einer Region auch eine Einheit wird

Eine Art Markenbildungsprozess will Innsbrucks Bürgermeisterin für das süd-östliche Mittelgebirge starten. Im Patscherkofelbeirat seien alle gefordert.

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Innsbruck –Abtasten, vorfühlen, ausloten. Und das gleich an mehreren Fronten. Von Tulfes bis nach Ellbögen. Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer schwebt bereits seit Längerem ein Entwicklungskonzept für die Mittelgebirgsgemeinden rund um Patscherkofel und Glungezer vor – in Kooperation mit der Landeshauptstadt, die TT berichtete. Kein rein touristisches, sondern ein breiter gefächertes. Ähnlich, wie es sich die Stadt Innsbruck im Zuge des Markenbildungsprozesses gegeben hat.

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Die Gespräche liefen derzeit an, sagt Oppitz-Plörer. Mit den Bürgermeistern, Tourismusverantwortlichen, Agrargemeinschaften und Vereinen. Der Innsbrucker Stadtteil Igls mit dem maroden, weil nicht weiterentwickelten Patscherkofel liegt sozusagen inmitten dieser Region, die künftig eine auf vielen verschiedenen Ebenen verschworene Einheit bilden soll. Die Debatte um den Kofel ist sozusagen der Ausgangspunkt dieser Überlegungen. „Es könnte Sinn machen, das breiter aufzustellen“, sagt Oppitz-Plörer. Jedoch sei der auf Innsbrucker Gemeinderats­ebene zu diskutierende und entscheidende Streit um die Zukunft der Patscherkofelbahnen nicht mit dem von ihr angestrebten Entwicklungskonzept für das Mittelgebirge „unmittelbar zu verbinden“. Das würde zu kurz greifen, warnte die Bürgermeisterin gestern am Rande einer Pressekonferenz. Vielmehr müsse eine Strategie für die Mittelgebirgsregion langsam reifen – bis zu eineinhalb Jahre seien hierfür schon zu veranschlagen, sagt Oppitz-Plörer.

Schneller soll es da schon mit der Kofelbahn (und Igls) selbst gehen: „Alle im Patscherkofelbahnen-Beirat sind dazu aufgerufen zu arbeiten. Alle wissen, dass die Pendelbahn mit 31. Dezember 2016 das letzte Mal fahren wird.“

Derzeit würden rund um das Thema viele Gerüchte die Runde machen. Vom sozialen Wohnbau (am Areal der alten Talstation) bis hin zu der eher kurios anmutenden Idee einiger stadtbekannter Herren, in Igls gar eine Thermenanlage aus dem Igler Boden zu stampfen. (mami)

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Tram-Statusbericht für erweiterten Stadtsenat

Innsbruck – Pünktlich zum Start der heurigen Tram-Bausaison wird morgen auch ein um die Kleinfraktionen erweiterter Innsbrucker Stadtsenat Auskunft über den Status quo des Millionenprojektes erhalten. Das bestätigte gestern Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer.

An der Kostenfront des Land-Stadt-Projektes habe sich in den vergangenen Monaten nichts gravierend verändert. In Summe kommt der Ausbau der Straßenbahn auf gut 395 Millionen Euro. 210 Millionen Euro davon übernehme die Stadt.

Wie berichtet, wird in dieser Woche mit dem Bau einer neuen Landesstraße parallel zur Kranebitter Allee begonnen. Eine Woche später starten die Arbeiten am Innrain. Dieses Mal ist jedoch der südliche Abschnitt an der Reihe. (mami)


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