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Weniger politische Festnahmen auf Kuba nach US-Annäherung

Havanna (APA/dpa) - Nach der diplomatischen Annäherung mit den USA sind auf Kuba nach Angaben von Menschenrechtlern die politisch motivierte...

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Havanna (APA/dpa) - Nach der diplomatischen Annäherung mit den USA sind auf Kuba nach Angaben von Menschenrechtlern die politisch motivierten Festnahmen zurückgegangen. Im Jänner wurden in dem sozialistischen Karibikstaat 178 Aktivisten willkürlich in Gewahrsam genommen, wie die Kubanische Kommission für Menschenrechte und Nationale Versöhnung (CCDHRN) am Montag in Havanna mitteilte.

Dies sei dennoch die niedrigste Zahl der letzten vier Jahre. Im Dezember hatte die CCDHRN noch 489 Übergriffe gegen Oppositionelle gemeldet.

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Die Regierungen von Washington und Havanna hatten Mitte Dezember eine Annäherung nach mehr als 50 Jahren Eiszeit angekündigt. Beide Länder nahmen Ende Jänner Verhandlungen zur Normalisierung ihrer seit 1961 abgebrochenen diplomatischen Beziehungen auf. Bei den Gesprächen in Havanna gab es nach US-Angaben Unterschiede vor allem bei Menschenrechtsfragen. Die Verhandlungen sollen demnächst in Washington fortgesetzt werden.


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