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US-Börsen im Verlauf einheitlich in der Gewinnzone

New York (APA) - Die New Yorker Aktienbörsen haben sich am Dienstag im Verlauf einheitlich in der Gewinnzone gezeigt. Gegen 19.15 Uhr legte ...

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New York (APA) - Die New Yorker Aktienbörsen haben sich am Dienstag im Verlauf einheitlich in der Gewinnzone gezeigt. Gegen 19.15 Uhr legte der Dow Jones klare 194,33 Zähler oder 1,12 Prozent auf 17.555,37 Punkte zu. Der S&P-500 Index lag 16,29 Punkte oder 0,81 Prozent im Plus bei 2.037,14 Zähler. Der Nasdaq Composite Index erhöhte sich um 13,87 Zähler oder 0,30 Prozent auf 4.690,56 Einheiten.

Die Stimmung unter den Anlegern bleibt weiterhin gut, kommentierten Marktbeobachter. Unterstützung kam heute von der Hoffnung, dass die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) mit ihrer Leitzinserhöhung doch etwas länger warten könnte als erwartet. Etwas schwächer ausgefallene Daten untermauerten am Nachmittag diese Aussicht: Die US-Industrie hat Ende 2014 überraschend wenig Aufträge an Land gezogen. Die Bestellungen sanken im Dezember um 3,4 Prozent.

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Zudem folgten zuletzt auch andere Notenbanken der lockeren Geldpolitik der Fed: Erst an diesem Dienstag hat die australische Notenbank mit einer Leitzinssenkung auf ein Rekordtief überrascht, vergangenen Freitag kappte bereits die russische Notenbank ihren Leitzins. Vor dem Hintergrund einer ebenso geldpolitische lockeren Europäischen Zentralbank (EZB) sei somit auch ein allmähliches Steigen der US-Zinsen wohl kein Schlussstrich für die Börsenrallys, sagte ein Marktteilnehmer.

Zudem hellten gute Nachrichten aus Griechenland das Marktsentiment auf. Die neue Regierung zeigt sich im Streit mit ihren internationalen Geldgebern kompromissbereit und setzt nun nicht mehr auf einen Schuldenschnitt, sondern schlägt Umschuldungsmaßnahmen vor.

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Die Ölpreise zeigten sich am Dienstag erneut im Aufwind. Nach deren Talfahrt zum Jahreswechsel scheint der Preiskampf des Ölkartells OPEC nun Wirkung zu zeigen. In den USA war die Zahl der kostenintensiveren Schieferölbohrungen wegen der niedrigen Preise zuletzt deutlich gefallen, der jüngste US-Raffineriestreik hat ebenso zur Preissteigerung beigetragen. An der Wall Street profitierten davon die Aktien von ExxonMobil (plus 2,12 Prozent) und Chevron (plus 2,71 Prozent).

In den Fokus rückten zudem Übernahmeberichte aus der Büroartikel-Branche: Einem Bericht des „Wall Street Journal“ unter Berufung auf Kreise zufolge befinden sich die Branchengrößen Staples und Office Depot in fortgeschrittenen Gesprächen über eine Fusion. Staples sprangen daraufhin um 8,69 Prozent nach oben, für Office Depot ging es sogar um klare 18,51 Prozent bergauf.

Indessen hat sich die Ratingangetur Standard & Poor‘s (S&P) im Rechtsstreit um geschönte Kreditbewertungen mit der US-Regierung und dem Pensionsfonds Calpers geeinigt. S&P wird mittels Vergleich 1,5 Mrd. Dollar zahlen, geht aus einer Mitteilung der S&P-Mutter McGraw Hill hervor. Die Aktien von McGraw Hill legten im Verlauf 2,98 Prozent zu.

UPS tendierten dagegen um 0,49 Prozent leichter. Der US-Paketdienstleister will nach einer Schwäche im wichtigen Weihnachtsgeschäft im laufenden Jahr wieder stärker aufdrehen. Der bereinigte Gewinn je Aktie werde 2015 vermutlich um 6 bis 12 Prozent auf 5,05 bis 5,30 Dollar steigen, teilte UPS mit. Im vergangenen Jahr hatte UPS die vergleichbare Kenngröße nur um knapp vier Prozent steigern können.

~ ISIN US2605661048 US6311011026 US78378X1072 ~ APA546 2015-02-03/19:23


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