Entgeltliche Einschaltung

Teil von saudischer Königsfamilie soll Al-Kaida unterstützt haben

Ein in den USA inhaftierter Terrorist behauptet in einem Brief an die Behörden, dass Mitglieder der saudischen Königsfamilie in den 1990ern zu den Hauptgeldgebern des Terrornetzes gehörten.

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Der Terrorist Zacharias Moussaoui wurde 2006 in den USA zu lebenslanger Haft verurteilt.
© EPA

Riad – Prominente Mitglieder der saudischen Königsfamilie sollen nach Angaben des verurteilten Terroristen Zacharias Moussaoui das Terrornetz Al-Kaida in den 1990er Jahren finanziell unterstützt haben. Das behauptete Moussaoui im vergangenen Jahr in einem Brief an einen Richter an einem US-Bundesgericht in New York, wie die New York Times am Dienstagabend (Ortszeit) berichtete.

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Seine Aussagen seien in ein Gerichtsverfahren eingeflossen, das Angehörige der Opfer der Anschläge vom 11. September gegen Saudi-Arabien anstrengen.

Einzelne Mitglieder der saudischen Herrscherfamilie hätten damals angeblich zu den Hauptgeldgebern Al-Kaidas gehört. Moussaoui will sogar mit einem Mitarbeiter der saudischen Botschaft über einen Plan diskutiert haben, mit einer Stinger-Rakete die Präsidentenmaschine „Air Force One“ abzuschießen. Die saudische Botschaft wies die Anschuldigungen der Zeitung zufolge zurück. Moussaoui sei erwiesenermaßen „ein geistesgestörter Krimineller“.

Der Franko-Marokkaner Moussaoui ist 2006 in den USA zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er war lange als 20. Entführer der Anschläge vom 11. September verdächtigt worden. (dpa)


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