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Tausende beschlagnahmte Katzen in Vietnam lebendig begraben

Illegal eingeführte Katzen aus China wurden in Hanoi qualvoll getötet. Scheinbar dem Gesetz entsprechend wurden die Tiere einfach lebendig begraben, „um die Übertragung von Krankheiten zu verhindern“.

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(Symbolbild)
© dpa(Jens Büttner

Hanoi – Behörden in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi haben Tausende zum Verzehr bestimmte Katzen, die illegal aus China eingeführt worden waren, vergraben, darunter offenbar noch lebende Tiere. Das Vorgehen entspreche dem Gesetz zum Umgang mit geschmuggelten Gütern, sagte ein Polizist am Mittwoch. Wie viele der vergrabenen Katzen noch am Leben waren, wollte er nicht sagen.

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„Einige von ihnen waren bereits tot, es stank entsetzlich und das Risiko war groß, dass Krankheiten übertragen würden“, sagte der Polizist, der anonym bleiben wollte. Der Vorsitzende des vietnamesischen Zoologenverbands, Dang Huy Huynh, bezeichnete die Tötung ebenfalls als notwendig, um die Übertragung von Krankheiten durch den Verzehr des Katzenfleischs und zukünftigen Schmuggel zu verhindern. Tierschützer dagegen sprechen von einem „unmenschlichen“ Vorgehen.

Der vergangene Woche in Hanoi beschlagnahmte Lastwagen hatten insgesamt drei Tonnen lebender Katzen geladen. Laut Polizei lag eine Einfuhrgenehmigung nicht vor. Fotos der stapelweise in Bambuskisten eingepferchten Katzen hatten Tausende Tierfreunde auf den Plan gerufen: Rund 23.000 Menschen unterzeichneten bis Mittwoch eine Petition auf der Webseite change.org, in denen die vietnamesischen Behörden aufgefordert werden, „ihre Richtlinien zum Umgang mit Tieren zu ändern“. Katzenfleisch gilt in Vietnam als Delikatesse, und obwohl es offiziell verboten ist, wird es in vielen Spezialitätenrestaurants serviert. (APA/AFP)

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