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Mindestens 23 Tote bei Massaker im Ostkongo

Menschen seien gefesselt und mit Macheten zu Tode gehackt worden, berichtete am Mittwoch ein Reporter.

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Goma/Kampala - Mindestens 23 Menschen sind bei einem Rebellenangriff im Osten der Demokratischen Republik Kongo getötet worden. „Die Opfer wurden mit Macheten erschlagen“, sagte ein Polizeibeamter in der Provinzhauptstadt Goma.

Die Tat ereignete sich in der Nacht zum Mittwoch in einem Außenbezirk der Stadt Beni im Norden der Provinz Nord-Kivu. Seit Oktober wurden in der Gegend bei einer Reihe von Massakern mehr als 260 Menschen getötet. Die Behörden machen die Mitte der 90er Jahre im Nachbarland Uganda gegründete Rebellengruppe Alliierte Demokratische Kräfte (ADF) verantwortlich.

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Es handelt sich um den ersten tödlichen Überfall in Beni, seitdem die kongolesische Armee zusammen mit der UN-Mission Monusco Mitte Dezember eine neue Offensive gegen die Rebellen startete. In den ersten Monaten von 2014 war es ihnen bereits gelungen, die ADF zurückzudrängen, doch gewannen die Aufständischen seit Ende August wieder an Boden.

Der deutsche Monusco-Leiter Martin Kobler verurteilte am Mittwoch das „erneute Blutbad“ in Beni. Er bekräftige die Entschlossenheit der UN-Mission „im gemeinsamen Kampf“ mit der Armee gegen die Rebellen. (APA/AFP)

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