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US-Investor bringt sich als Bieter für Hypo-Bad-Bank ins Gespräch

Die „Excellere Capital Group“ lud zu einer Pressekonferenz. Der Investor bot an, bei einer Übernahme würde weder Bayern noch Österreich Geld verlieren.

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Die Hypo Alpe-Adria Bank in Klagenfurt.
© APA

Wien/Klagenfurt – Mitten in den neuen Bewertungen der kritischen Inhalte der Hypo-Abbaugesellschaft Heta („Asset Screening“) hat sich am Mittwoch für alle recht überraschend ein US-Investor mit einem Übernahmeangebot für die Heta selber ins Gespräch gebracht.

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Für kommenden Mittwoch hat die „Excellere Capital Group“ zu einer Pressekonferenz in Wien geladen. In dem kurzen Einladungstext an die Medien ist davon die Rede, dass mit einem solchen Deal kein Haircut für Heta-Gläubiger verbunden wäre, weder Österreich noch Bayern würden damit Geld verlieren.

In der Heta Asset Resolution hieß es am Nachmittag auf Anfrage, für derartige Fragen seien die Eigentümervertreter, also die ABBAG, zuständig. Das ist die staatliche Abbauholding für die Heta. Auch im Finanzministerium verwies man auf die Zuständigkeit der ABBAG: Grundsätzlich werde jedes Angebot auf seine Seriosität geprüft. Anschließend werde das Finanzministerium informiert, was in diesem Fall noch nicht geschehen sei.

Für die Heta werden seit geraumer Zeit neue Abwicklungsszenarien gewälzt, aber auch eine Insolvenz wäre grundsätzlich möglich. Das wurde zuletzt auch vom Bund nicht mehr total ausgeschlossen. In der Heta lagern die kritischen Assets und faulen Kredite der 2009 notverstaatlichten Hypo Alpe Adria. (APA)

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