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Ukraine - Hollande auf Friedensmission: Waffenruhe nur erster Schritt

Paris/Berlin (APA/dpa/AFP/) - Die von Berlin und Paris mit der Ukraine-Initiative angestrebte Feuerpause im Kriegsgebiet wäre aus Sicht von ...

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Paris/Berlin (APA/dpa/AFP/) - Die von Berlin und Paris mit der Ukraine-Initiative angestrebte Feuerpause im Kriegsgebiet wäre aus Sicht von Frankreichs Präsidenten Francois Hollande nur ein Anfang zur Lösung des Konflikts. „Eine Waffenruhe muss der erste Schritt sein, aber das kann nicht reichen“, sagte Hollande am Freitag in Paris. „Wir müssen eine umfassende Lösung suchen.“

Merkel zufolge sei es „völlig offen, ob es uns gelingt, eine Waffenruhe zu erreichen“. Das sagte sie am Freitag in Berlin nach einem Treffen mit dem irakischen Ministerpräsidenten Haidar al-Abadi. Möglicherweise würden auch noch weitere Gespräche erforderlich. Wörtlich sagte sie: „Die Dinge sind im Fluss.“

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Merkel und Hollande wollen am Nachmittag in Moskau mit Russlands Präsident Wladimir Putin zusammenkommen. Am Donnerstag hatten sie sich bereits in Kiew mit dem ukrainischen Staatschef Petro Poroschenko getroffen. Ziel sei es, das Blutvergießen im Osten der Ukraine „möglichst schnell“ zu beenden, sagte Merkel. „Wir sind davon überzeugt, dass es keine militärische Lösung dieses Konflikts geben wird.“ Hollande sagte in Paris, dass sich die beiden um eine „einvernehmlich Lösung“ in Moskau bemühen wollen.

Merkel betonte, dass sie und Hollande „nicht als neutrale Vermittler“ unterwegs seien. „Es geht darum, dass wir unsere Interessen - deutsche, französische, vor allem auch europäische Interessen einbringen“, sagte Merkel. „Es geht um Frieden, die europäische Friedensordnung und ihre freie Aufrechterhaltung und die freie Selbstbestimmung von Völkern.“ Deswegen wolle man „alles, was in unserer Kraft steht, versuchen, um dem Blutvergießen ein Ende zu setzen“.


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