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Dortmund nach Befreiungsschlag erleichtert, Kölner 0:0-Könige

ÖFB-Teamspieler David Alaba erhielt nach seinem Freistoß-Treffer gegen Stuttgart ein Sonderlob von Trainer Pep Guardiola.

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Mit zwei Treffern und einem Assist war Pierre-Emerick Aubameyang hauptverantwortlich für den Dortmunder Erfolg.
© Reuters

Innsbruck – Borussia Dortmund hat sich in der deutschen Fußball-Bundesliga zurückgemeldet. Der strauchelnde Vizemeister hat am Samstag dank eines 3:0 in Freiburg den letzten Tabellen-Platz abgegeben und endlich wieder einmal seine Klasse aufblitzen lassen. Der 1. FC Köln von Trainer Peter Stöger erwies sich dagegen einmal mehr als Nullnummern-König. Für David Alaba gab es Sonderlob von Trainer Pep Guardiola.

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Qualität von Robben und Alaba war der Unterschied

Der erleichterte Guardiola wusste nach einer nicht gerade titelreifen Vorstellung von Bayern München beim 2:0 gegen den VfB Stuttgart, bei wem er sich in erster Linie zu bedanken hatte. Nämlich seinen beiden Torschützen Arjen Robben (41.) und Alaba, der einen Freistoß aus 25 Metern im Kreuzeck versenkte (50.). „Die Qualitäten von Robben und Alaba waren der große Unterschied“, lobte der Spanier die Hauptverantwortlichen für den ersten Bayern-Sieg im Jahr 2015. Guardiola gestand aber auch: „Wir müssen uns verbessern, um unser Niveau zu erreichen.“

Der VfB rutschte zwar aufgrund des Dortmunder Siegs auf den letzten Platz ab, Stuttgart-Trainer Huub Stevens war dennoch keinesfalls deprimiert. „Ich kann zufrieden sein mit der Einstellung der Spieler. Man kann den Jungs keinen Vorwurf machen, die Mannschaft hat gekämpft. Wir dürfen den Kopf nicht hängen lassen, müssen auf diese Art und Weise weitermachen“, sagte der Chef von Florian Klein (spielte durch) und Martin Harnik (ab 46.).

In Dortmund war dagegen Erleichterung pur angesagt. „Ich habe der Mannschaft schon vor dem Spiel gesagt, dass sie sich verdammt noch mal richtig freuen soll, wenn wir gewinnen - und nicht nur erleichtert sein soll. Wir waren zuletzt die einzige Fußball-Mannschaft der Welt, die sich nicht mehr richtig freuen konnte“, begründete Dortmund-Trainer Klopp die Gefühlsausbrüche nach dem Befreiungsschlag.

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Erster Sieg nach fünf Spielen für Dortmund

Marco Reus (9.) und Pierre-Emerick Aubameyang (56., 72.) beendeten mit ihren Toren die Negativserie von davor fünf sieglosen Spielen. „Um in den entscheidenden Momenten mutig zu sein, muss man auch nach drei, vier, fünf Monaten, in denen wenig geklappt hat, an seine Stärken glauben“, erklärte Klopp die Wende. „Heute haben wir einen ersten wichtigen Schritt in diese Richtung gemacht“.

Kleine Schritte macht zu Hause der 1. FC Köln. Die „Geißböcke“ sind zwar im Tabellenmittelfeld zu finden (Platz 10 mit sechs Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge), allerdings war man im Kölner Lager nach dem 0:0 im Aufsteiger-Duell zu Hause gegen Paderborn alles andere als glücklich. Die mickrige Heimbilanz gibt zu denken.

Stöger: „Vier Tore in zehn Heimspielen nicht lustig“

„Dass es nicht lustig ist, nur vier Tore und einen Sieg in den zehn Heimspielen geschafft zu haben, ist klar“, befand Trainer Peter Stöger, fügte aber nüchtern an: „Wir sind nicht in der Bundesliga angetreten, um einen Schönheitspreis zu gewinnen. Und wir sind auch nicht die Mannschaft, von der man Spektakel erwarten kann.“ Um das Ziel Klassenverbleib zu erreichen, wäre dem Wiener aber auch weiter die Eichhörnchen-Methode recht. „Zwölf Unentschieden reichen“, scherzte er, „und es gibt ja zum Glück noch sieben Heimspiele.“ (APA)


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