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Koasalauf 2015: 1900 Athleten trotzten Schnee und Sturm

1900 Starter (25 Nationen) nahmen gestern am 43. Koasalauf teil. Jiri Rocarek (CZE) wiederholte seinen Doppeltriumph von 2013.

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Massenstart zum größten Volkslauf Österreichs: Fast 2000 Läufer gingen bei der 43. Auflage des Internationalen Koasalaufes in die Loipen rund um St. Johann.
© Felgenhauer

Von Alois Moser

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St. Johann i. T. –Ein illustres Starterfeld wagte sich gestern beim 43. Internationalen Koasalauf in das weiße Schneetreiben rund um St. Johann: Unter den 1900 Athleten aus 25 Nationen waren auch Langlauf-Exoten aus Ländern wie Australien, Neuseeland und Griechenland zu finden. Auf dem Siegerpodest fanden sich aber altbekannte Gesichter: Der Tscheche Jiri Rocarek kürte sich nach dem Sieg über 28 Kilometer klassisch am Samstag auch gestern über die 50 Kilometer Freistil zum Loipenkaiser. Schon 2013 war ihm dieses Kunststück gelungen.

Musste der Koasalauf im Vorjahr noch mangels Schnee und Kälte abgesagt werden, so zeigte die diesjährige Auflage ein anderes Gesicht. „Es hat die ganze Zeit geschneit und gestürmt“, erzählte Koasa-Präsident Sigi Joast, während er noch auf den Zieleinlauf des allerletzten Läufers wartete: „Es war einfach super!“ Der Wind sei nicht wirklich ein Problem gewesen, im Gegenteil: „Gegen einen tüchtig anschiebenden Rückenwind hat wohl kein Langläufer etwas einzuwenden!“

Sieger: Jiri Rocarek (l.) mit Kranz und Organisator Sigi Joast.
© Felgenhauer

Nach der Absage im letzten Jahr hätten viele Athleten das Nenngeld einfach für dieses Jahr stehen lassen. Was wiederum für die Marke Koasalauf spreche: „Wir legen großen Wert darauf, auch wirklich ein Volkslauf zu sein.“ In den letzten Jahren habe man den Koasa sogar leichter gemacht: „Seitdem verzeichnen wir wieder Zuwächse bei den Teilnehmerzahlen.“

Nichtsdestotrotz waren heuer auch wieder Top-Läufer in der Loipe anzutreffen. So nutzten die österreichischen Kaderläufer Bernhard Tritscher, Clemens Baßnig und Max Hauke den Koasa zur Vorbereitung für die nordische Ski-WM in Falun (NOR, 18. Februar – 1. März). Und feierten nebenbei über 28 Kilometer einen Dreifachsieg. Weltcupläufer Hauke war begeistert: „Die Spur war sehr weich und es ist ein richtig hartes Rennen geworden. Die ideale Vorbereitung für die nächsten Weltcuprennen.“

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Die Damenbewerbe waren in deutscher Hand: Elisabeth Schicho (GER, 28 km) führte einen deutschen Dreifach-triumph an, Landsfrau Sigrun Hannes siegte über die 50 Kilometer.

Ergebnisse Koasalauf

Koasalauf - Ergebnisse

50 km, Herren: 1. Jiri Rocarek (CZE) 2:29:17,84 2. Fabian Kattnig (AUT) 2:32:19:98 3. Norbert Ganner (AUT) 2:38:35,38

Damen: 1. Sigrun Hannes (GER) 3:09:00,98 2. Ludmilla Uzick (RUS)3:19:52,00 3. Kathrin Ritzer (AUT) 3:24:22,64

28 km, Herren: 1. B. Tritscher (AUT)1:29:38,46 2. Clemens Blaßnig (AUT)1:29:40,43 3. Max Hauke (AUT)1:29:44,17

Damen: 1. E. Schicho (GER) 1:28:10,52 2. Lisa Scheufle (GER) 1:39:14,54 3. Nicole Tröger (GER) 1:43:45,54

Alle Ergebnisse im Internet: http://www.koasalauf.at


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