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Mehr als 10.000 Festnahmen bei Anti-Terror Aktionen in Pakistan

Islamabad (APA/dpa) - Pakistans Sicherheitsbehörden haben seit Ende vergangenen Jahres mehr als 10.000 Extremisten und Terrorverdächtige fes...

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Islamabad (APA/dpa) - Pakistans Sicherheitsbehörden haben seit Ende vergangenen Jahres mehr als 10.000 Extremisten und Terrorverdächtige festgenommen. Auslöser des härteren Vorgehens war ein Massaker der radikalislamischen Taliban in einer vom Militär geführten Schule in Peshawar, bei dem am 16. Dezember 136 Kinder getötet wurden.

Mehr als 6.000 der Festgenommenen kamen aus der Provinz Khyber-Pakhtunkhwa, teilten die Behörden am Samstag mit. Das Kyhber-Stammesgebiet mit der Hauptstadt Peshawar gilt als Taliban-Hochburg. Den Verdächtigen werden Verbindungen zu Extremisten und die Verbreitung radikalislamischer Ideen zur Last gelegt.

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Die ersten zwölf Fälle würden in der kommenden Woche vor Militärgerichten verhandelt, teilte ein Militärsprecher am Sonntag mit. Nach dem Schulmassaker hatte das Parlament die Wiedereinführung von Militärgerichten für Terrorverdächtige beschlossen. Auf diese Weise können Terroristen schneller bestraft werden. Verdächtige, die von Militärgerichten verurteilt werden, haben kein Recht auf Berufung. Menschenrechtler fürchten einen Missbrauch wegen übereilter Gerichtsverfahren.

(Wochenendzusammenfassung)


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