Debatten und Politik: Am Donnerstag startet die Leipziger Buchmesse

Leipzig (APA) - Die am Donnerstag startende Leipziger Buchmesse wird in diesem Jahr zur Plattform für politisch-gesellschaftliche Diskussion...

Leipzig (APA) - Die am Donnerstag startende Leipziger Buchmesse wird in diesem Jahr zur Plattform für politisch-gesellschaftliche Diskussionen, von der Meinungsfreiheit nach den Terroranschlägen in Paris, dem Freihandelsabkommen TTIP bis zum Ukraine-Konflikt. Mehr als 2.200 Aussteller werden erwartet, etwas mehr als 2014. Begleitet wird die Messe wieder vom Literaturfestival „Leipzig liest“.

Zwei Österreicher sind bei dem mit insgesamt 60.000 Euro dotierten Preis der Leipziger Buchmesse im Rennen, der bereits am ersten Messe-Nachmittag vergeben wird: In der Kategorie Belletristik ist Teresa Präauer mit „Johnny und Jean“ nominiert, in der Kategorie Sachbuch/Essayistik der Historiker Philipp Ther mit „Die neue Ordnung auf dem alten Kontinent. Eine Geschichte des neoliberalen Europa“.

Neben den zahlreichen heimischen Autoren, die an den Ständen ihrer deutschen Verlage präsent bzw. mit Lesungen im Programm von „Leipzig liest“ vertreten sind, stellen auch 194 österreichische Verlage ihre aktuellen Neuerscheinungen vor. Der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels (HVB) ist auch in diesem Jahr mit einem Gemeinschaftsstand vertreten, an dem sich 21 österreichische Verlage beteiligen. Im traditionellen Österreich?Kaffeehaus sind 28 Veranstaltungen programmiert. Erwartet werden u.a. Robert Schindel, Eva Rossmann, Hans Raimund, Elisabeth Klar, Olga Flor oder Gertraud Klemm.

Zum 27. Mal hat auch die IG Autorinnen Autoren einen eigenen Stand, an dem mehr als 500 Neuerscheinungen aus 170 österreichischen Verlagen präsentiert werden. Darüber hinaus sendet literadio, das Messeradioprogramm der IG Autorinnen Autoren und der österreichischen Lokalradios, Studioprogramme, die nur im Radio zu hören sind, oder Live-Mitschnitte von der Bühne.

(S E R V I C E - www.leipziger-buchmesse.de)


Kommentieren